Zusammenfassende Meldung

In der Zusammenfassenden Meldung, umgangssprachlich ZM, muss die Gesamtsumme der innergemeinschaftlichen Umsätze pro Geschäftspartner und mit der jeweiligen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) aufgeführt werden. Die Zusammenfassende Meldung muss dann vom Unternehmer monatlich oder vierteljährlich elektronisch, gemeinsam mit der Umsatzsteuervoranmeldung, an das zuständige Finanzamt übermittelt werden.
Im Rahmen des Kontrollverfahrens der Finanzbehörden der EU-Mitgliedstaaten ist die zusammenfassende Meldung die wichtigste Säule, um die ordnungsgemäße Besteuerung der Waren- und Dienstleistunggeschäfte innerhalb der Europäischen Union zu kontrollieren.

Wer muss eine zusammenfassende Meldung abgeben?

Die gute Nachricht für alle Kleinunternehmer: Wer unter die Kleinunternehmerregelung nach § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG) fällt und daher weniger als 17.500 Euro Umsatz pro Jahr hat, muss auch bei Geschäften mit Kunden außerhalb von Deutschland keine zusammenfassende Meldung erstellen.

Für alle anderen Unternehmer gilt: Eine Zusammenfassende Meldung muss erstellt werden für:

  • innergemeinschaftliche Lieferung
  • innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte
  • grenzüberschreitende sonstige Leistungen -siehe hierzu auch Reverse Charge Verfahren und § 13b Umsatzsteuergesetz.

 

Noch ein paar Besipiele, wannn es bei den Einnahmen eine Zusammenfassende Meldung gibt

Einnahmen

Einahmen-KategorieZMUSt-VA Position
Innergemeinschaftliche Lieferung
Zwischen den Mitgliedstaaten gewerblich gelieferte Produkte.
ja41
Bauleistungen §13b
z.B. Subunternehmer
nein60
Fremdeistungen §13b
Reverse Charge z.B. Google AdSense Gutschrift
ja21