Digitale Bank Fyrst

FYRST ist die digitale Bank, die dein Business leichter macht

Gründende und Selbstständige profitieren von attraktiven Konditionen und smarten Business-Lösungen und der lexoffice Integration

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Wir freuen uns, mit Stefanie Zillikens vom lexoffice Kooperationspartner FYRST zu sprechen, der digitalen Bank für alle Gründer, Selbstständige und Freiberufler mit preiswerten Bankleistungen, einem umfassenden digitalen Leistungsangebot und natürlich auch innovativen Business-Solutions wie lexoffice als integrierter Unternehmenslösung.

Stefanie Zillikens, Fyrst

Stefanie Zillikens

Senior Key Account Manager - Cooperations bei FYRST Banking
https://www.fyrst.de/

»Vor zwei Jahren bin ich zur Deutschen Bank gewechselt für den Aufbau von FYRST. Davor war ich sieben Jahre bei einem Start-up Investor beschäftigt – auch dort schon im Bereich Marketing/PR und Kooperationen, Sales und Networking. Davor habe ich einige Branchen ausprobiert, war bei einem Personaldienstleister, auch bei einem für Ernährungs- und Landwirtschaft. Denn in meinen früheren Leben habe ich Ernährungswissenschaften mit Marketingschwerpunkt studiert, danach haben sich meine Tätigkeitspunkte im letzten Jahrzehnt in Richtung Finanzwesen verlagert und jetzt bin ich dort angekommen, wo meine Erfahrungen mit Kundenkontakten und verschiedenen Branchen sich bestens bewähren. Die FYRST Partner zu betreuen macht viel Spaß, vor allem wenn Kommunikation und Zusammenarbeit so reibungslos klappen wie mit lexoffice.«

Carola Heine: Liebe Stefanie, vielen Dank für deine Zeit. Ich freue mich, dass wir trotz Trubel zum Jahresende in diesem sehr stressigen Ausnahmejahr die Zeit für ein Gespräch über FYRST gefunden haben.

Ich frage mal sofort ganz provokant: Ihr seid mit eurer digitalen Bank ein Angebot der Deutschen Bank, aber auf der Website steht das so gar nicht. Warum eigentlich nicht?

Stefanie Zillikens: Doch, im Impressum steht es. Wir sind in der Bank eine etablierte Marke für Geschäftskunden und können als rein digitale Marke das Beste aus zwei Welten spielen auf der Infrastruktur des Konzerns.

FYRST ist von der Postbank aus entstanden und als ganz neues Angebot aufgesetzt worden.

FYRST ist ursprünglich aus der Postbank entstanden. Ich war von Anfang an dabei und habe dabei unterstützt, FYRST aus der Wiege zu heben. Im Oktober letztes Jahr sind wir dann an den Start gegangen. Es hatte sich schon vorher immer klarer abgezeichnet: Wir brauchen in diesem »kleineren« Geschäftskundenbereich auch ein Angebot. Eine Marke für die Zielgruppe Gründer und Selbständige gab es vorher von uns in dieser Form nicht. Doch der Wettbewerb schläft ja nicht und wir wussten, dass auch wir etwas Neues anbieten mussten.

Carola Heine: FYRST ist also noch ganz neu und dann kam auch für euch sofort die Corona-Krise, das muss ein überwältigendes Erlebnis gewesen sein.

Stefanie Zillikens: Das stimmt. Als es dann wirklich losging, so Anfang dieses Jahres, da mussten wir erst einmal schauen, wie wir den Ansturm überhaupt bewältigen konnten: Alle wollten dann auf einmal ein digitales Konto. Hier konnten wir zudem den Vorteil ausspielen, KfW Kredite über unsere Konzernstruktur anzubieten.

Carola Heine: Verständlich, denn in so einer Krise hat man schon genug zu tun, ohne sich noch mit analogem Banking herumzuschlagen. Da braucht man eine Bank, bei der man jederzeit nachsehen kann, wo man steht, Buchhaltung mit einbinden kann und den Überblick hat, ohne sich vorher eine halbe Woche um Papier zu kümmern.

Stefanie Zillikens: Absolut. Man muss auch dazu sagen, die Hälfte unserer Kunden sind Gründer. Nicht Gründer von Start-ups, die große skalierbare Geschäftsmodelle haben, sondern Inhaber von kleineren Firmen wie PR-Agenturen oder Dienstleistern im E-Commerce, die sich vielleicht mit ein oder zwei Mitarbeitern bis maximal zehn Angestellten selbständig gemacht haben. Dazu kommen dann noch andere, die schnell ein Konto brauchen, zum Beispiel um ein GmbH-Stammkapital einzuzahlen, denn so etwas bieten wir ja auch an.

Das muss dann natürlich alles entsprechend schnell gehen – aber das funktioniert bei uns auch. Dafür haben wir insbesondere für natürliche Personen digitale Prozesse etabliert, mit denen man wirklich zielführend durchgeleitet wird und die komfortabel zum gewünschten Ergebnis führen. Seit Dezember letzten Jahres können auch juristische Personen bei uns ein Konto führen, sprich fast alle Gesellschaftsformen, auch GbR sind recht häufig bei uns Kunde. Seit zwei Monaten bieten wir auch die Web-ID für die ganzen Gesellschaftsformen, so dass man sich jetzt direkt am PC legitimieren kann.

Carola Heine: Alles unter den Namen FYRST, quasi losgelöst vom Image der Deutschen Bank und Postbank, aber mit der Infrastruktur und den entsprechenden Möglichkeiten.

Stefanie Zillikens: Genau. Postbank und Deutsche Bank sind etabliert, haben damit auch ein entsprechendes eher gesetztes Image. Unsere Wettbewerber sind aber heute ganz anders unterwegs, frischer und moderner und einfach ein bisschen hipper. Deswegen hat man gesagt: Okay, wir machen mit FYRST eine komplett neue digitale Geschäftskundenbank für eben genau diese Zielgruppe, mit einem eigenen Auftritt und Markennamen.

Nicht nur auf Website und Angebote bezogen, auch das Team von FYRST ist komplett neu entstanden und setzt sich aus den unterschiedlichsten Altersgruppen zusammen, aus Mitarbeitern der Postbank und Externen wie mir.

FYRST kombiniert bewährte Infrastruktur mit einem innovativen Digitalangebot

Carola Heine: Ich kenne ja viele Gründende und weiß: Bei weitem nicht alle haben schicke hippe Start-ups, sondern ganz viele gründen bodenständig, nebenberuflich oder beides. Da gehe ich eigentlich davon aus, dass genau das solide traditionelle Image wie das der Deutschen Bank oder Postbank ein Pluspunkt ist?

Stefanie Zillikens: Ja und nein. Wir profitieren natürlich davon, dass wir die ganze Infrastruktur und Zahlungsverkehrslösungen der etablierten Bankorganisation auch mit FYRST anbieten können, das ist ganz klar. Aber wir bieten mehr. Viele der Gründer heute entscheiden sich sehr bewusst für eine schnelle digitale Online-Bank, weil sie die Vorteile kennen und zu einer hippen »Challenger« oder Neo-Bank möchten.

Diese Kunden wenden sich aus unterschiedlichen Gründen von den traditionellen Bankhäusern ab legen einen Schwerpunkt auf Innovation und wünschen sich die Leistungen der neuen digitalen Banken. Auf diese Ansprüche passt unsere neue Marke FYRST sehr gut.

FYRST hat etwa ein Jahr nach Gründung (Dezember 2020) circa 15.000 Kunden

Carola Heine: FYRST ist also schick und schnell, spricht damit die Gründerszene und Solopreneure an, kann aber auch jede GmbH und andere Rechtsform aufnehmen. Jetzt begann ein halbes Jahr nach dem Start von FYRST gleich die Corona-Krise. Was hat das für euch geändert, abgesehen davon, dass ihr ins kalte Wasser geworfen wurdet durch einen erhöhten Andrang?

Stefanie Zillikens: Erst einmal mussten wir unsere Marketingstrategie anpassen, wir hatten nämlich Ende letzten Jahres relativ viel im Außenbereich an Marketing gemacht, zum Beispiel auf Bahnhöfen oder in Zügen der Deutschen Bahn. Das haben wir dann eingestellt und uns komplett auf digitale Kanäle fokussiert. Es war unerwartet und spannend mit einer steilen Lernkurve, doch jetzt haben wir ein kontinuierliches Kundenwachstum von 1000 bis 1500 Kunden im Monat, und wir sind jetzt bei 15.000 Kunden.

Carola Heine: Wenn man sich auf der Website umschaut, dann sieht man: FYRST arbeitet gerne mit Partnern, die kaufmännische und unternehmerische Lösungen anbieten. Uns freut das natürlich. Warum entwickelt Ihr Erweiterungen nicht selbst, sondern arbeitet mit Kooperationspartnern – und warum habt Ihr euch für lexoffice entschieden?

»Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft und arbeiten für Erweiterungen gerne mit Partnern zusammen«

Stefanie Zillikens: Weil lexoffice sich zum Beispiel mit allen Aufgaben der unternehmerischen Buchhaltung deutlich besser auskennt als wir, unser Kerngeschäft ist einfach ein anderes. In solchen Fragen arbeiten wir dann doch lieber mit top Partnern zusammen. Das betrifft Unternehmenslösungen und Versicherungen, aber auch die Themen, bei denen Anwendungen direkt mit dem Konto verknüpft werden können – oder wir bieten auf diesem Weg Kreditangebote an, die wir selbst nicht abdecken können.

Wenn etwas nicht unsere Kernkompetenzen berührt, bietet es sich für beidseitig bereichernde Partnerschaften an.

Mit lexoffice haben wir von FYRST uns bewusst für einen Partner entschieden, der schon eine gewisse Marktdurchdringung hat

Carola Heine: Das hört sich an, als würde die Zusammenarbeit mit lexoffice gut laufen?

Stefanie Zillikens: Ja, sehr gut sogar. Ich muss sagen, dass lexoffice mir auch ein bisschen ans Herz gewachsen ist, denn ich bin ja für das ganze vertriebliche Kooperationsthema zuständig und wir hatten uns im FYRST Team überlegt, dass man unseren Kunden die Auswahl zwischen mehreren Möglichkeiten lassen sollte – indem man zum Beispiel noch einen Partner wie lexoffice dazunimmt, der schon eine gewisse Marktdurchdringung hat.

Also habe ich den direkten Kontakt zum lexoffice Team gesucht und die Kooperation von der Kontaktaufnahme über die Vertragsgestaltung bis hin zur laufenden Betreuung begleitet. Es macht wirklich Spaß, mit dem lexoffice Team zu arbeiten und das Projekt ist schnell zu einer meiner Herzensangelegenheiten geworden.

Carola Heine: Das klingt toll. Beinahe wäre das ein schöner Schluss für dieses Interview, aber ich würde gerne noch schnell wissen: Wie finden denn unsere gemeinsamen Kunden lexoffice?

Ein FYRST Konto ist praktisch, digital und bezahlbar

Stefanie Zillikens: Es wird schon viel danach gefragt. Wir hatten Aktionen zum FYRST Geburtstag, zum Black Friday und so weiter, das Angebot wird gut angenommen. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, dass FYRST mit lexoffice kooperiert, das Interesse ist groß.

Carola Heine: Das ist nachvollziehbar, denn ein FYRST Konto ist praktisch, digital und bezahlbar – wie lexoffice auch. Kein Wunder also, dass diese Kombi gut ankommt.

Vielen Dank für das nette Gespräch, bleibt alle gesund und auf ein erfolgreiches nächstes Jahr!

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Über den Autor
Carola Heine
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