Erweiterung der Pfandpflicht in Deutschland ab 2022

Weitere Änderungen für die Gastronomie im Folgejahr

Ab dem 1. Januar 2022 müssen Sie in der Gastronomie ebenso wie im Handel eine Erweiterung der Pfandpflicht für Getränkeverpackungen beachten. Im Folgejahr sind unter anderem Imbissbetriebe und Lieferdienste durch weitere Vorgaben zu Verpackungen betroffen. Für Getränke in Dosen oder Einwegkunststoffflaschen mit einem Volumen von bis zu drei Litern gilt mit dem Jahresbeginn 2022 grundsätzlich eine Pfandpflicht. Durch eine Übergangsregelung ist dann in der ersten Jahreshälfte der pfandfreie Verkauf von im Verkehr befindlichen Verpackungen noch eingeschränkt gestattet. Mit der erweiterten Pfandpflicht enden viele Ausnahmen, die bisher teilweise für Spirituosen, Wein sowie mehrere Nischenprodukte galten.

Mehrwegbehälter im Imbiss ab 2023 und spätere Änderungen

Als Alternativlösung zu den bisherigen Einwegbehältern müssen Imbissbetreiber ebenso wie Lieferdienste und andere Gastronomiebetriebe ab 2023 Mehrwegbehälter anbieten, sobald Kunden die Speisen mitnehmen oder daheim bestellen. Für sehr kleine Imbissbuden wird durch eine Ausnahmeregelung die Abfüllung in mitgebrachte Behälter möglich sein. 2024 erfolgt eine erneute Erweiterung der Pfandpflicht, die Milchgetränke in Plastikflaschen betrifft. Nach einem weiteren Jahr sind PET-Einweg-Getränkeflaschen nur noch mit einem Recycling-Plastik-Anteil von mindestens 25 Prozent erlaubt. Für alle Getränke in Einweg-Kunststoffflaschen erhöht sich dieser Mindestwert ab 2030 um fünf zusätzliche Prozentpunkte.

Pfandpflicht  BUSINESS-BLICK

Höhere Anforderungen an Umweltschutz und veränderte Ansprüche von Kundinnen

Höhere Anforderungen an Umweltschutz und veränderte Ansprüche von Kundinnen und Kunden stellen Unternehmen vor Herausforderungen. Wie können Sie als Unternehmen Haltung zeigen und durchdacht handeln? Wir haben für Sie recherchiert, was der Markt in Bezug auf Werbeartikel zu bieten hat.

Carola Heine: “Die Plastikflut in unserem Alltag wird durch gesetzliche Regelungen eingedämmt, parallel wächst das Umweltbewusstsein. Die Zeiten sind vorbei, in denen „viel und billig“ als vorteilhaft galten: Heute senden zusammengeramschte Streuartikel die falsche Botschaft. Kund:innen legen Wert auf umweltschonende Herstellung und Versand. Umweltfreundliche Werbeartikel sind gefragt.”

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