Kanzlei-Newsletter bei LinkedIn

Ihr Kanzlei-Newsletter auf LinkedIn – so geht’s

Dort werbewirksam Mehrwert publizieren, wo sowieso schon alle sind und Sie sich nicht selbst um die Technik kümmern müssen: Win-Win-Win im Kanzleimarketing

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E-Mailmarketing ist ein zähes Geschäft. Neue Abonnent:innen abseits der Mandantschaft finden? Damit dann auch noch Ziele erreichen? Davon sind viele Steuerkanzleien sehr weit entfernt. Sie kaufen Konserven-Content ein und verbreiten monatlich Standard-News:

So wird brav der Posteingang gefüttert, aber Erfolg sieht anders aus. Starten Sie doch einen Kanzlei-Newsletter auf LinkedIn – und machen Sie dort alles anders.

So starten Sie Ihren Newsletter auf LinkedIn

Die derzeit populärste Businessplattform ist sehr interessiert daran, dass Sie und Ihre Kanzlei erfolgreich sind, was Ihre Branding- und Umsatzziele angeht. Sie können Unternehmensseiten anlegen, ein Personenprofil aufbauen, Hashtags folgen, Anzeigen schalten, Audio-Events anbieten und seit einiger Zeit auch einen Newsletter auf LinkedIn herausgeben, der Ihr Kanzleimarketing sinnvoll ergänzt.

Die Mitglieder können Ihren Newsletter auf LinkedIn dann finden, zum Beispiel wenn jemand aus dem Netzwerk einen Beitrag kommentiert oder teilt – oder weil Sie die Menschen aus Ihrer Bubble zum Newsletter eingeladen haben. Jede:r kann Ihren LinkedIn-Newsletter entdecken, lesen und teilen, und alle LinkedIn-Mitglieder können ihn auch abonnieren.

Spannend: Sie müssen den Newsletter nicht als Steuerkanzlei über die Unternehmensseite starten, sondern können Ihn auch als Person über Ihr Profil herausgeben, was Sie ansprechbarer und die Inhalte viel nahbarer machen kann (ob es sinnvoll ist, kommt auf Ihre Themenschwerpunkte an.)

Wichtig ist außerdem noch: Die Businessplattform ist kein Experimentierfeld. Autor:innen können jeweils nur einen einzigen Newsletter erstellen und verwalten. Wenn Sie Ihren Newsletter löschen, können Sie später nur mit Einschränkungen einen neuen Newsletter erstellen.

Wenn Sie einen Newsletter auf LinkedIn starten, können Sie Ihr Publikum ab dem Moment der Veröffentlichung ansprechen

LinkedIn schreibt: „Standardmäßig werden Ihre Kontakte und Follower per Mitteilung eingeladen, Ihren Newsletter zu abonnieren, sobald der erste Artikel Ihres Newsletters erfolgreich veröffentlicht wurde. Abonnieren bedeutet, dass sie eine Mitteilung und E-Mail erhalten, wenn Sie einen neuen Newsletter-Artikel schreiben.“

Teilen Sie Ihren Newsletter-Artikel aber auch auf Ihren anderen sozialen Kanälen, um die Interaktion in Ihrer gesamten Zielgruppe zu steigern und setzen Sie den Link in Ihre Mail-Signatur.

So legen Sie in 5 Schritten einen Newsletter auf LinkedIn für sich oder Ihre Kanzlei an

1) Klicken Sie oben auf der Startseite auf „Artikel schreiben“. Das führt Sie zum Publishing-Tool, dort klicken Sie auf „Newsletter erstellen“.

2) Fügen Sie nun einen Titel, eine Beschreibung, einen geplante Frequenz für die Veröffentlichungen und ein Logo für Ihren Newsletter hinzu, und klicken Sie auf „Fertig“.

3) Sie können alle 24 Stunden einen Artikel veröffentlichen. Klicken Sie oben im Bildschirm auf „Veröffentlichen“, sobald Ihr Artikel bereit ist.

4) Nun könnten Sie auf Wunsch weitere Inhalte hinzufügen. Sie könnten Hintergrundinfos liefern, Ihren Lesern Fragen stellen, jemanden mit einem @-Tag erwähnen oder #Hashtags hinzufügen.

5) Wenn Sie nun auf „Posten“ klicken, wird Ihr Newsletter im LinkedIn News-Feed angezeigt. Sobald Sie Ihren ersten Artikel veröffentlichen, wird automatisch eine Seite für Ihren Newsletter mit Ihren Profildaten und einer Liste der Artikel erstellt.

Sie können jetzt Ihre neue Newsletter-Seite verwenden, um eine Vorschau Ihres Newsletters anzuzeigen und ihn auf oder außerhalb von LinkedIn zu teilen, um die Reichweite zu erhöhen. Man muss nicht im Netzwerk angemeldet sein, um diese Seite anzuzeigen, das erleichtert das Teilen – aber die Netzwerk-Mitglieder müssen sich zuerst anmelden, um den Newsletter (oder Sie) auf LinkedIn abonnieren oder teilen zu können.

Artikel schreiben mit dem Newsletter-Tool

Gehen Sie in LinkedIn oben auf der Startseite auf Artikel schreiben: So gelangen Sie auf das Publishing-Tool. Sie sehen den Titel Ihres Newsletters neben dem Button „Veröffentlichen“.

Sobald Ihr Artikel zur Veröffentlichung bereit ist, klicken Sie oben im Bildschirm auf den Button „Veröffentlichen.

Um eine Ausgabe zu editieren oder zu löschen, klicken Sie auf der Newsletter-Seite auf „Bearbeiten“. Im diesem Popup-Fenster können Sie den Titel, die Beschreibung, den Veröffentlichungsabstand und das Logo des Newsletters bearbeiten oder (unter dem Symbol … für „mehr“) auch löschen.

Tipp: Fügen Sie keine Emojis in den Titel Ihres Newsletters ein.

Best Practices für Kanzlei- und andere Newsletter auf Linkedin

1) Wählen Sie einen ansprechenden und thematisch passenden Namen für Ihre neue Publikation. Wenn dieser gleich das Thema anreißt, umso besser.

2) Jede Ausgabe sollte ein Titelbild haben, das richtig gut passt (kein generisches Stockfoto). Die empfohlene Bildgröße ist 1280×720 Pixel.

3) Jede Ausgabe braucht einen aussagekräftigen sprechenden Titel, der erkennen lässt, worum es inhaltlich gehen wird und warum das spannend ist.

4) Erfahrungsgemäß steigen Sichtbarkeit und Engagement, wenn Sie ein Logo für Ihren Newsletter hochladen – empfohlen sind 300×300 Pixel.

5) Das Engagement lebt auch von Ihrem CTA: Bitten Sie die Menschen, den Newsletter zu abonnieren. Ergänzen Sie ihn zum Beispiel um entsprechende Kommentare.

6) Gehen Sie auf Ihrem Profil auf die Option, die Schaltfläche „Verbinden“ in Ihrem Profil in „Folgen“ zu ändern, damit andere Ihre Aktivitäten verfolgen können.

7) Behalten Sie den Veröffentlichungsrhythmus bei, für den Sie sich entschieden haben, damit Ihre Abonnenten regelmäßig mit Ihren Inhalten interagieren können.

Machen Sie sich am besten gleich einen Redaktionsplan für mindestens drei Monate.

Es hat sich bewährt, in Blöcken zu arbeiten und gleich alle Titel festzulegen, alle Inhalte zu skizzieren, die Bilder schon mal zu suchen, die Hashtags zu überlegen. Wenn Sie es zeitlich schaffen, schreiben Sie doch auch immer gleich mehrere Beiträge und sorgen Sie dabei dafür, dass Sie immer einen Text in Reserve haben: So können Sie im Newsletter das Thema des nächsten bereits ankündigen.

Sehen, wer Sie sieht:
Insights durch Newsletter auf LinkedIn

Nach dem Abschluss Ihre Newsletter-Abonnements können Sie als die Autorin oder der Autor des Newsletters sehen, wer die Abonnent:innen sind: Namen, Profilfoto, Jobbezeichnung und Profil-Überschrift sind sichtbar, so wie sie auf dem LinkedIn-Profil der Person basierend auf deren eigenen Einstellungen angezeigt wird.

Viel Erfolg!

P.S. Klemmt es noch und Sie finden nicht alle Funktionen? Das kann auch daran liegen, dass dieser Modus auf Ihrem Profil noch nicht verfügbar ist: LinkedIn rollt das Feature nach und nach aus.

FAQ:

Warum sollte ich einen Newsletter auf LinkedIn herausgeben?

Ein Newsletter auf LinkedIn entlastet Sie und Ihr Team von der technischen Bereitstellung und öffnet dafür die Zugänglichkeit auf der größten Businessplattform der westlichen Welt, ohne dass Provider-Kosten für Sie entstehen.

Was schreibe ich in einen Kanzlei-Newsletter auf LinkedIn?

Ein erfolgreicher Newsletter funktioniert weniger wie ein Megaphon und mehr wie ein Magazin. Schreiben Sie einen Mix aus wertvollen Infos, konkretem Mehrwert zum Beispiel dank Insights und lockern Sie den Artikel mit Personal Storytelling auf, so dass die Menschen auch unterhalten werden.

Wie oft muss ich einen Newsletter herausgeben?

So oft Sie sinnvoll gute Qualität liefern können. Lieber einmal im Monat einen tollen Newsletter auf LinkedIn als wöchentlich eine hastig zusammengestampfte Melange. Lassen Sie sich bei der Planung von anderen inspirieren!

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