Aktiengesellschaft (AG)

Definition einer Aktiengesellschaft (AG)

Eine Aktiengesellschaft (AG) ist als privatrechtliche Vereinigung nach dem Aktienrecht definiert. Es ist eine Kapitalgesellschaft. Die Gründung einer Aktiengesellschaft ist an hohe formale Anforderungen gebunden und muss notariell begleitet werden. Es müssen eine oder mehrere Personen beteiligt sein, die Aktien gegen Einlagen übernehmen. Grundkapital in Höhe von min. 50.000 € muss aufgebracht werden. Das ist ein sehr viel höherer Betrag als bei einer GmbH. Aktiengesellschaften sind meist sehr große Unternehmen, aber es gibt auch die Kleine Aktiengesellschaft mit nur einem Gründer.

Rechtliche Grundlagen einer Aktiengesellschaft (AG)

Die Rechtsgrundlage für Aktiengesellschaften findet sich im Aktiengesetz (AktG). Vor der Gründung muss eine Prüfung durch Dritte, bspw. Wirtschaftsprüfer, genauso erfolgen, wie der Eintrag ins Handelsregister zur Gründung. Die Abkürzung AG muss anschließend in den Firmennamen aufgenommen werden. Ein Vorstand leitet nach der Gründung eigenverantwortlich die AG und wird dabei von einem Aufsichtsrat kontrolliert. Wenigstens einmal pro Jahr muss eine Hauptversammlung der Aktionäre einberufen werden, auf welcher bspw. über die Verwendung von Gewinnen abgestimmt wird. Eine Aktiengesellschaft ist voll steuerpflichtig. Die Körperschaft-, Umsatz-, Gewerbe- und die Kapitalertragsteuer sowie der Solidaritätszuschlag sind nur die wichtigsten Beispiele.

In den letzten Jahren kamen neue Regeln für die Berichterstattung hinzu. Insidergeschäfte sollen auf diesem Weg besser bekämpft werden können. AGs müssen mehr und bessere Informationen veröffentlichen. Die Bilanz oder der Geschäftsbericht einer Aktiengesellschaft können bspw. kostenfrei erhalten werden.

Aufbau, Struktur und Organe einer Aktiengesellschaft (AG)

Der Aufbau einer Aktiengesellschaft setzt sich aus drei zentralen Organen zusammen: Aufsichtsrat (§§ 95 – 116 AktG), Vorstand (§§ 76 – 94 AktG) und die Hauptversammlung der Aktionäre (§§ 118 – 149 AktG).

Aktionäre haben Rechte als Eigentümer. Sie sind aber nicht als Arbeitnehmer oder als Inhaber im Unternehmen tätig. Stattdessen sind Aktionäre auf den Hauptversammlungen ihrer Aktiengesellschaft stimmberechtigt. In der Regel erhält man für jede Aktie eine Stimme.

Die Aktionäre stimmen über wichtige Fragen ab:

  • Verwendung des Jahresgewinns
  • Kapitalerhöhungen durch Ausgabe neuer Aktien
  • Wahl der Kapitalvertreter im Aufsichtsrat
  • Befragungen des Managements
  • Wahl des Wirtschaftsprüfers

Termine und Fristen einer Aktiengesellschaft (AG)

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Anleger, Journalisten und oft auch Politiker verzehren sich nach Informationen. Zahlreiche Regeln für die Transparenz sind einzuhalten. Bei sinkenden Erwartungen muss eine AG bspw. zeitnah eine Gewinnwarnung herausgeben. Feste Termine zur Veröffentlichung von weiteren Daten werden von der Börse vorgeschrieben. Nur mit der passenden Buchhaltungssoftware kann das geschafft werden.

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