Umlaufvermögen

Anders als beim Anlagevermögen befindet sich das Umlaufvermögen einer Firma, auch Betriebskapital genannt, nur für einen begrenzten Zeitraum im Unternehmen.

Es handelt sich um Gegenstände, deren Bestand häufigen Zu- und Abgängen unterworfen ist – Werte also, die angeschafft, verbraucht oder umgesetzt und dann wieder nachgerüstet werden.

Zum Umlaufvermögen gehören Guthaben bei Kreditinstituten, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Schecks, Kassenbestand, Wertpapiere, soweit sie zur Veräußerung oder als kurzfristige Liquiditätsreserve (Liquidität) bestimmt sind, Vermögensgegenstände und Vorräte, aber auch Produkte und Rohstoffe .

Kurz zusammengefasst handelt es sich um alle Werte oder Gegenstände von Wert, die nicht zum Verbleib vor Ort in den Geschäftsräumen bestimmt sind und einer Firma nur kurzfristig dienen.

Anlagevermögen im Gegensatz dazu ist der Teil eines Vermögens, der generell nicht zur Veräußerung bestimmt ist.

Laut § 247 Abs. 2 HGB gehören zum Anlagevermögen alle Vermögensgegenstände eines Unternehmens, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen: Alles, was zum Aufbau und zur Ausstattung eines Betriebes nötig und langfristig ins Unternehmen eingebunden wird.

Die drei Arten sind:

  • Sachanlagen können objektiv eingeschätzt werden und sie unterliegen nur geringen Wertschwankungen wie z.B. Firmenimmobilien oder Maschinen
  • Immaterielle Vermögensgegenstände wie Software oder auch Patente sind schwierig einschätzbar, da sie starken Schwankungen unterliegen können
  • Finanzanlagen, die auch starken Wert- und Kursschwankungen unterliegen.