Fachkräftemangel

3 konkrete Schritte gegen den Fachkräftemangel in Ihrer Kanzlei

Verpassen Sie Ihrer Suche nach Steuerfachangestellten ein Upgrade in drei Stufen

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Noch nie war es so herausfordernd wie heute, neue Mitarbeiter:innen zu finden. Auch wenn Sie selbst ausbilden, müssen Sie zunächst die passenden Menschen finden. Wir zeigen drei bewährte Schritte auf, die Ihnen das Recruiting erleichtern werden.

Wirksam gegen Fachkräftemangel: In 3 Schritten ein:e interessantere:r Arbeitgeber:in werden

Lauter Punkte in einer Überschrift, um sowohl Arbeitgeberinnen als auch Arbeitgeber platzsparend abzubilden: Wenn Sie das nervig finden, sollten Sie daran denken, wie viel Wert junge Menschen heute auf Arbeitsplätze legen, die eine moderne und damit zukunftsfähige Umgebung sind.

Modern heißt nachhaltig, inklusiv und digital. Wie wollen Sie als Kanzlei-Inhaber:in junge Menschen dazu motivieren, bei Ihnen in der Kanzlei zu starten, wenn Sie noch Papier durch die Gegend tragen? Wieso sollten langjährige Mitarbeiter:innen Sie als Arbeitgeber empfehlen, wenn Sie nicht an zukunftsfähigen Technologien arbeiten? Was wollen Sie sich bewerbenden Personen zeigen, wenn Ihre Kanzlei sich irgendwie durchboxt, statt digitale Prozesse und Automatisierung vernünftig aufzusetzen?

1. digital aufgestellte Kanzleien finden schneller neue Mitarbeiter:innen

Viel spannendere Aussichten für Sie, Ihr Team und für alle Bewerber:innen haben Sie zu bieten, wenn Sie automatisieren wo möglich, digitalisieren wo sinnvoll und ansonsten den Schwerpunkt auf individuelle Erfolgsberatung der Mandantinnen und Mandanten setzen. Der Einstieg ist unkomplizierter, als Sie denken und spart am Ende wesentlich mehr Zeit, als die Umstellung anfangs kosten mag.

3 wirksame Vorgehensweisen. Sie können:

  1. sich auf Branchen-Events über Chancen und Optionen für digitale Kanzleien informieren und entsprechende Unterstützung und Fachberatung finden
  2. Fachmedien und Social Media Kanäle der Steuerbranche lesen, Podcasts wie unseren hören und sich mit Menschen vernetzen, die schon Vorsprung haben
  3. sich vom lexoffice Steuerberater-Team darin aus- und fortbilden lassen, wie Sie Ihre Mandanten digitalisieren und Prozesse automatisieren

2. Social Media und Content Marketing

Damit die Welt davon erfährt, dass Sie und Ihre Kanzlei sich bewusst auf den Weg in die Zukunft der Branche gemacht haben, müssen Sie mit diesen Infos sichtbar werden. Sie können die Möglichkeiten der Social Media Apps nutzen, um Einblicke in Ihren Arbeitsalltag zu geben und aufzuzeigen, warum es sich lohnt, für Sie und mit Ihnen zu arbeiten. Digital ausgerichtet moderne Arbeitsplätze sind nur ein Teil dieses Puzzles, auch die Kanzleikultur und das Miteinander sollten eine gute und vorzeigbare Basis haben.

3 erprobte Methoden. Sie können:

  1. sich auf LinkedIn mit anderen Menschen aus der Branche vernetzen und für Kontakte und Sichtbarkeit zu den von Ihnen gewünschten Themen sorgen.
  2. auf YouTube, Facebook, Instagram und TikTok auch ohne viele Follower nutzen, um mit Themen-Videos plus Hashtags die Zielgruppe zu erreichen
  3. mit einem verhältnismäßig kleinen Budget auf die erfolgreicheren Video-Clips Anzeigen schalten, um gezielt potenzielle Azubis und andere Bewerber:innen anzusprechen

Podiumsdiskussion in der TAXarena Hannover

Mitarbeiterbindung und Gewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels 

Ein umfassendes Thema, das Carola Heine und Olaf Clüver in der TAXarena Hannover mit folgenden Experten erörtern werden:

Christian Böke (Steuerberater & Präsident Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt)

Helen Dieckhöfer (Steuerberater &  Social Media Expertin) 

Tatjana Eckert (Steuerfachangestellte)

Die Messebesucher können die Podiumsdiskussion am 28. Februar ab 11 Uhr im Vortragsbereich mitverfolgen. Die Aufzeichnung wird anschließend als Podcast-Episode von lex’talk about tax veröffentlicht.

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3. bessere und damit wirksamere Stellenausschreibungen

Es gibt einen Fehler, denn auch digital aufgestellte und in allen Medien vertretene Steuerkanzleien immer noch viel zu oft machen: Die Automatisierungsprozesse laufen, die Arbeitsplätze und Kanzleikultur sind toll und auf Instagram ist man auch – doch sobald eventuelle Interessent:innen auf die Kanzlei-Website gehen, landen sie auf einer Stellenbeschreibung, die wie vor 5 oder 15 Jahren oder schlimmer aussieht.

Die Welt ist in Bewegung. Steuerfachangestellte und Steuerberater:innen haben spannende Berufsfelder und stellen sich ständig neuen Aufgaben. Ihre Stellenbeschreibungen sollten das widergeben.

3 erfolgreiche Stellenanzeigen. Sie können:

  1. statt trockener Aufgabenlisten lieber die spezifischen Ergebnisse und Änderungen erläutern, die Sie sich von der Besetzung der Stelle wünschen
  2. statt der Betonung auf herkömmlichen Jobtitel und Abschlüssen vor allem auf die Talente und Fähigkeiten eingehen, die diesen zugrunde liegen
  3. statt des “Einkaufszettels als Arbeitgeber:in” auf das eingehen, was der/die Mitarbeiter:in an Entwicklungsmöglichkeiten und Optionen erwarten darf

Fachwissen ist naturgemäß immer der Schwerpunkt, den Sie erwarten können. Häufig sind Menschen aber bereit, es zu erwerben, wenn ihnen das passende Umfeld geboten wird. Wir gehen heute nicht mehr abends nach Hause, um dann endlich zu leben – der Job macht einen großen Teil dessen aus, was wir sind.

Das sollten sowohl der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin, die Arbeitsumgebung als auch die Kultur einer Kanzlei berücksichtigen. Dann wird es viel einfacher, Menschen für diese spannenden Berufe zu begeistern.

lex' talk about tax - der Podcast von lexoffice zur Zukunftskanzlei

Der Podcast greift die Themen der #Zukunftskanzlei auf: neue Arbeitsfelder für Steuerberater, Menschen aus der Branche mit ihren Erfahrungen, moderne digitale Technologien und konkrete Tipps, die schon heute umsetzbar sind. Deine Gastgeber, Carola Heine und Olaf Clüver aus dem lexoffice Team, sind für dich der Zukunft auf der Spur. Dazu bringen sie eigenen Themen ein und lassen im Gespräch mit Gästen die Sprühfunken fliegen. Sei dabei in der Runde, freue dich auf neue Einblicke und hole dir den Extra-Schub auf der Zukunftsgeraden.

Startklar? Dann heißt es wieder einmal „Auf in die Zukunft!“

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