Digital flexibel oder klar positioniert?

Digital flexibel oder klar positioniert

Bieten Sie Ihren Mandant:innen grundsätzlich eine bestimmte Lösung an - oder orientieren Sie sich immer an dem, was Neumandate Ihnen mitbringen?

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Die Frage hat ein bisschen etwas von dem alten Henne-oder-Ei-Ratespiel, denn viele Steuerkanzleien sind in den letzten Jahren in ihre ersten digitalen Geschäftsbeziehungen eingestiegen, weil die entsprechende Anforderung von außen kam. Das ist dann mal so, mal so ausgegangen und wir können daraus einiges lernen.

Viele Wege führen zur digitalen Kanzlei

Transformation auch einer Kanzlei ist immer noch in erster Linie ein Mindset, basierend auf Entscheidungen. Doch welche Entscheidung ist die richtige: Digitaler Wildwuchs, und alle Mandant:innen werden genommen, egal mit welcher Software sie arbeiten? Oder nur noch Anfragen annehmen von Unternehmer:innen, die sich bereiterklären, mit der von Ihnen auserkorenen Software zu arbeiten?

Beide Ansätze haben lassen sich begründen. Auf der einen Seite heißt es „Wir gehen unseren Mandanten entgegen, können alle annehmen und zwingen niemandem eine Lösung auf oder eine Umstellung.“

Auf der anderen „Wir haben uns von Coaching bis Prozessautomatisierung für eine Software entschieden, alle können alles betreuen in unserem Haus und wir können daher effizient und kostengünstig anbieten“.

Tatsächlich starten die wenigsten Kanzleien mit einem rundum fertigen Konzept, das vom ersten Schritt an die Entwicklung vorherplant. Häufig kommen einfach spannende Mandant:innen mit einer Software um die Ecke und stoßen auf die Bereitschaft, dass digitalaffine Steuerexperten sich darauf einlassen. Ab diesem Punkt kann vieles und alles passieren.

Andere haben bereits vor Jahrzehnten damit begonnen, Arbeitsschritte zu automatisieren und Zusammenarbeit zu virtualisieren und konnten sich daher zielsicher für eine erprobte Lösung entscheiden. Das heißt dann aber nicht automatisch, dass Onboarding digital aufgestellter Mandant:innen dann zum Selbstläufer wird.

Digitalisierung ist immer der richtige Ansatz

Es gibt keine allgemeingültige Strategie, denn es spielen von Kanzleigröße über Region bis hin zu Ihrer eigenen Mentalität und dem digitalen Mindset und dem vorhandenen Budget und Inhouse-Fachwissen ganz viele Faktoren eine Rolle.

Was wir in den Interviews zu unserem Podcast lex‘ talk about tax gelernt haben: Es ist nie zu spät und es ist immer richtig, sich als Steuerkanzlei digital aufzustellen.

Der ganze Rest ist dann kein in sich abgeschlossenes Projekt, sondern eine Reise in Richtung Zukunft. In Richtung Automatisierung und Beraterkanzlei. Oder in Richtung New Work Kanzlei mit weniger Arbeitstagen und mehr jungen Fachkräften, die sich initiativ bewerben. Oder beides, denn das geht natürlich auch.

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Wir freuen uns, von Ihnen zu erfahren, welchen Weg Sie gewählt haben und warum. Ob Sie Ihre Strategie seitdem angepasst haben und wie die Zukunft Ihrer Kanzlei aussehen soll.

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Unsere Studie zum Zukunftsbild der Branche

Fangen Sie an. Der Rest lässt sich finden.

Ob Sie Ihren Mandant:innen eine bestimmte Lösung anbieten oder sich an dem orientieren, was Neumandate Ihnen mitbringen: Sie profitieren immer davon, Abläufe zu bündeln und Prozesse zu schaffen, die das Wissen um die Bedienung der digitalen Anwendungen aus den Köpfen holen und allen zur Verfügung stellen.

Es ist verständlich, wenn Sie sich nicht an einen einzigen Anbieter oder nur an eine Lösung binden wollen, um unabhängig zu bleiben: So denken moderne Unternehmer:innen.

Trotzdem ist der Ansatz, sich auf wenige Anbieter zu konzentrieren und zu spezialisieren, am Ende zielführender als das beliebige Einsammeln sämtlicher digitalen Apps auf dem Markt.

Holen Sie auch unbedingt die Mitarbeiter:innen ins Boot, wenn Sie sich Anwendungen zeigen lassen, sich für neue Geräte entscheiden oder ein System fürs Mandanten-Onboarding aufsetzen. Nur wenn Ihr Team involviert wird, werden sich alle mit den umzusetzenden Veränderungen identifizieren.

Wenn alle an einem Kanzlei-Strang ziehen, ist die Software-Lösung zwar nicht unwichtig. Aber am Ende geht es dann vor allem darum, dass durch selbstbuchende Mandant:innen nun Kapazitäten für den Weg zur Beratungskanzlei freiwerden.

Damit öffnen sich noch weitere Software-Landschaften mit schier endlosen Möglichkeiten. Umso wichtiger, dass Sie sich dann nicht um drei Dutzend Belegbuchungsoptionen kümmern müssen, sondern bereits Prozesse geschaffen haben, die Ihnen das Auslagern von Aufgaben an Mandant:innen und Mitarbeiter ermöglichen. Viel Erfolg!

Kennen Sie schon das lexoffice Starterpaket?

Unser Kanzleibetreuer besucht Sie und Ihr Team gerne, um den reibungslosen Einstieg in die zahlreichen Möglichkeiten von lexoffice anhand von Demos und Schulungen zu zeigen.

Steuerberater nutzen lexoffice für die Zusammenarbeit

Mit lexoffice empfehlen Steuerberater Ihren Mandanten ein innovatives Rechnungsprogramm von Lexware, das die Zusammenarbeit erleichtert: Ihr Mandant schreibt mit lexoffice rechtssichere Angebote und Rechnungen. Belege werden korrekt und vorkontiert erfasst. Statt Pendelordner hin- und herzuschicken und Belege einzutippen importieren Sie einfach alles per Mausklick in Ihre Kanzleisoftware. Ihre Prozesse werden so deutlich effizienter und Sie haben mehr Zeit für das Wesentliche: die persönliche Beratung.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Einarbeitung Ihrer Kanzlei und Ihrer Mandant:innen in lexoffice. Entdecken Sie unser Starter-Paket!

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FAQ:

Was ist der Vorteil, wenn eine Kanzlei sich bei der Wahl der Lösung nach den Mandant:innen richtet?

Wenn sämtliche auf dem Markt zur Verfügung stehenden digitalen Buchhaltungslösungen in Frage kommen, wird eine große Bandbreite an Branchen und Mandaten abgedeckt und kein neuer Kontakt muss durch Ihr „Knowledge-Nadelöhr“.

Was ist der Vorteil, wenn alle Mandant:innen ausnahmslos eine bestimmte Lösung verwenden „müssen“?

Die Steuerkanzlei kann Automatisierungen und andere Prozesse rund um diese Unternehmenslösung aufbauen, Abläufe optimieren und im Idealfall alle Mitarbeiter:innen mit Mandantenkontakt zu Fachleuten machen.

Was sind eventuell die Vorteile, wenn eine Kanzlei jetzt parallel noch Pendelordner-Mandate annimmt?

Es gibt keine. Im Gegenteil sollten auch Bestandsmandate mit Pendelordnern nun zeitnah digitalisiert werden – die Möglichkeiten der Schulung, Einarbeitung und des Coachings sind zahlreich.

lex' talk about tax - der Podcast von lexoffice zur Zukunftskanzlei

Der Podcast greift die Themen der #Zukunftskanzlei auf: neue Arbeitsfelder für Steuerberater, Menschen aus der Branche mit ihren Erfahrungen, moderne digitale Technologien und konkrete Tipps, die schon heute umsetzbar sind. Deine Gastgeber, Carola Heine und Olaf Clüver aus dem lexoffice Team, sind für dich der Zukunft auf der Spur. Dazu bringen sie eigenen Themen ein und lassen im Gespräch mit Gästen die Sprühfunken fliegen. Sei dabei in der Runde, freue dich auf neue Einblicke und hole dir den Extra-Schub auf der Zukunftsgeraden.

Startklar? Dann heißt es wieder einmal „Auf in die Zukunft!“

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