Interview Steuerberaterin Nadine Meibohm aus Oberhausen

„lexoffice passt wunderbar zum Bedarf meiner Mandanten“

Die Steuerberaterin Nadine Meibohm aus Oberhausen ist neben Existenzgründern auf Hundetrainer*innen spezialisiert.

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Wir trafen Nadine Meibohm, Steuerberaterin aus Oberhausen, letzten Monat auf dem Think like a start-up Event unter dem Motto #zukunftskanzlei und freuen uns, dass sie zwischen Familie, Beruf und Networking Zeit für ein Interview mit uns gefunden hat.

Carola: Hallo Nadine, du bist nicht nur in der NRW Networking Szene wie beispielsweise bei den Gründermüttern unterwegs, sondern wir konnten dich auch auf unserem Event in Essen für den Nachwuchs der Steuerbranche treffen. Wie fandest du denn die „Think like a start-up“ Veranstaltung?

Nadine: Es waren zwei super Tage. Anfangs hätte ich mir gar nicht vorstellen können, dass eine Gruppe völlig unbekannter Personen eine Kanzlei der Zukunft entwickeln kann! Es ist also schön zu sehen, dass es doch auch innovative Steuerberater und Mitarbeiter gibt. Vielleicht haben Steuerberater in der Zukunft auch wieder einen besseren Ruf, vor allem bei den jüngeren Mandanten.

Carola: Stimmt, Steuerberatung hat noch keinen sehr aufregenden Ruf, setzt eine gewisse Bereitschaft voraus, sich mit trockenen Themen wie Buchhaltung ebenfalls auseinanderzusetzen: Mehr digitale Tools werden das aber zu einem Beruf machen, der vielleicht noch mehr Menschen interessiert.

Wieso bist du denn Steuerberaterin geworden, was hat dich daran gereizt?

Interview Steuerberaterin Nadine Meibohm aus Oberhausen

Nadine Meibohm

Steuerberaterin aus Oberhausen

Mit ihrer Steuerkanzlei in Oberhausen hat Nadine Meibohm sich auf Gründer*innen spezialisiert, häufig Hundetrainer – aber auch andere Kleinunternehmer*innen. Die ehrgeizige Einzelkämpferin arbeitet rein digital und freut sich daher besonders über Tools wie den lexoffice Steuerberaterzugang.

Nadine: Zuerst war es ein Zufall, aber ein glücklicher: Ich habe Abitur gemacht und wusste nicht, was ich machen sollte – also habe ich zuerst mal nach einem Ausbildungsplatz möglichst in meiner Nähe geschaut. Zwei Bewerbungen habe ich dann geschrieben: Das waren die Sparkasse und ein Steuerberater, der mich dann auch sofort genommen hat. Dann hat mich das Thema aber auch gleich ziemlich gepackt. Das Team war nett, die Arbeitskollegen super und der Chef toll …

Alles hat für mich gut gepasst. Ich habe dann immer weiter gelernt, die Steuerfachwirtin gemacht – und bis zur Steuerberatung weitergemacht. Seit dem Sommer 2018 bin ich jetzt mit meiner eigenen Kanzlei in Oberhausen selbständig.

Carola: Wenn du letztes Jahr erst angefangen hast, kennst du vermutlich gar nicht mehr die vordigitalen Dinos unter den Mandanten, die alle Automatisierungsprozesse am liebsten in den letzten Jahren bis zum Ruhestand noch aussitzen würden. Was sind denn deine typischen Kund*innen?

Nadine: Unter meinen Mandanten sind viele Kleinunternehmer*innen, die auch gerade erst anfangen – viele auch Frauen und Mütter, so wie ich selbst es bin, die dann auf mich zukommen. Außerdem bin ich auf Hundetrainer*innen spezialisiert:

Ich habe mir Gedanken ,gemacht mit welchen Menschen ich am liebsten arbeite und aus welchem Bereich ich bereits viele kenne. Die meisten meiner Freunde kenne ich vom Hundeplatz bzw. aus dem Hundeverein. Dann habe ich die Hundetrainerin meines Vertrauens gefragt, ob es wohl eine gute Zielgruppe ist und sie ermutigte mich, dass es eine mega Idee sei.

Durch Zufall habe zu der Zeit auch noch eine Coach für Hundetrainer kennengelernt und bin bei ihr jetzt Teil des Coachingteams. Hundetrainer*innen sind häufig Frauen, die im Nebenerwerb in ihre Selbstständigkeit starten. Ich unterstütze sie von der Gründung an und helfe bei der Einrichtung der Buchhaltung, zum Beispiel mit lexoffice. Wenn sie selbst ihre Belege buchen, bleibt mehr Zeit für die Beratung.

Im Juni darf ich dann auch zum ersten Mal einen Vortrag über die steuerlichen Grundlagen bei der Hundezucht halten 🙂 Geplant habe ich auch ein Webinar zum Thema Büroorganisation und Buchhaltung.

Ich habe mir unterschiedliche digitale Buchhaltungslösungen angeschaut, aber lexoffice erfüllt meine Ansprüche am besten. Wenn ich selbst nicht dahinterstehe, empfehle ich eine Lösung nämlich auch nicht, und lexoffice ist sehr nutzerfreundlich.
Nadine Meibohm, Steuerkanzlei Oberhausen

Carola: Die Möglichkeiten digitaler Buchhaltung sind einfach sehr praktisch, ebenso wie mobiles Arbeiten.

Nadine: Genau. Ich bin zurzeit auch im Home-Office tätig ohne eigene Büroräume – aber dadurch, dass meine Mandanten deutschlandweit gestreut sind, ist das auch gar kein Problem. Wir machen Video-Calls, schreiben Mails, das geht alles problemlos – auch mit der Mandantin, die mit 800km am weitesten entfernt wohnt.

Digitalisierung ist das Unwort der letzten Jahre für mich, es geht doch gar nicht mehr anders als flexibel und mit den Möglichkeiten technischer Innovation. Wenn ich ein Spezialgebiet habe, das mich weit außerhalb meiner Region führt und es viele Mandanten gibt, mit denen ich daher nicht immer an einem Tisch sitzen kann, muss ich diese Dinge doch sowieso nutzen, daran führt kein Weg vorbei.

In der Kanzlei, in der ich vorher tätig war, mussten noch Pendelordner gebracht werden – um den Mandanten keine Umstellung zuzumuten oder weil es „schon immer“ so gemacht wurde. Tatsächlich habe ich trotz volldigitaler Gründung auch jetzt noch zwei Mandanten mit Pendelordner, die ich in meiner Gründungsphase von einem Kollegen übernommen habe. Aber die kriege ich auch noch rum. Es macht ja total Spaß, dann auch bei solchen Herausforderungen zu gucken, wie man die Haltung ändern kann und dann den Prozess.

Denn ich gucke ja tausendmal lieber ein paar Buchungen durch und berate dann die Mandanten, als meine Zeit als Einzelkämpferin dauernd auf Belegbuchung zu verwenden. Das geht mit lexoffice super, das hat mir von den ganzen Anwendungen auch gleich am besten gefallen.

Carola: Hast du verschiedene ausprobiert?

Nadine: Ja. Ich habe mir unterschiedliche digitale Buchhaltungslösungen angeschaut, aber lexoffice erfüllt meine Ansprüche am besten. Wenn ich selbst nicht dahinterstehe, empfehle ich eine Lösung nämlich auch nicht, und lexoffice ist sehr nutzerfreundlich. Die Hilfe-Videos finde ich auch sehr praktisch, leite ich gelegentlich bei Fragen weiter – und notfalls kriegen wir mit Hilfe des Steuerberaterzugangs alles gelöst.

Wie gesagt, in meiner Zielgruppe Hundetrainer sind viele Gründer*innen und lexoffice passt dazu wunderbar.

Carola: Das freut uns natürlich sehr und wir wünschen dir weiter sehr viel Erfolg und Freude beim Aufbau deiner Steuerkanzlei. Vielen Dank für das Interview!

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  • Foto: Interview Steuerberaterin Nadine Meibohm aus Oberhausen
Über den Autor
Carola Heine
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