Brian Strüver: »Mit lexoffice am Zukunftsbild der Branche arbeiten hat alles verändert«

Brian Strüver: »Mit lexoffice am Zukunftsbild der Branche arbeiten hat alles verändert«

Digital aufgestellt war der junge Steuerfachangestellte bereits. Dann kam unsere Initiative Kanzlei der Zukunft.

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Brian Strüver, Steuerfachangestellter und EDV-Experte mit eigener Firma für IT-Consulting in Dinslaken und dabei erst 22 Jahre jung, trafen wir auf dem #Zukunftskanzlei-Event „Think like a Start-up“ in der Zeche Zollverein in Essen im Frühling diesen Jahres. Seitdem hat sich viel für ihn verändert und er sagt, dass die lexoffice Initiative Kanzlei der Zukunft dazu maßgeblich beigetragen hat.

lexoffice: Hallo Brian, wir haben dich auf dem Event Think like a Start-up unserer Initiative ‚Kanzlei der Zukunft‘ kennengelernt. Du sagst, es hat dir unheimlich viel gebracht und ganz viel verändert. Blöde Frage: Du bist doch bereits seit Jahren komplett durchdigitalisiert und online unterwegs, du berätst sogar Steuerkanzleien im EDV-Bereich auf dem eigenen Weg zur Zukunftskanzlei. Was war denn auf diesem Event noch so neu für dich?

Brian: Ganz viel. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man sich mit digitaler Technologie gut auskennt und weiß, wie sie eingesetzt wird – oder ob man sich live austauschen kann mit Steuerberatern, Steuerfachangestellten, Experten und Unternehmern und mit ihnen sogar zusammen an einem Zukunftsbild bauen kann.

Ich war (und bin) total geflasht davon, wie sich mein Horizont in Bezug auf die Branche durch die Vorträge, Workshops und vor allem den Austausch erweitert hat und was ich alles gelernt habe. Mich hat das alles sehr zum Denken gebracht, ich habe ein ganz anderes Bild meiner Möglichkeiten erhalten und hab jetzt so meine Ideen, wo man angreifen muss. Mal sehen, wo die Reise hin geht!

lexoffice: Das hört sich gut an. Hat sich deine Arbeitsweise auch geändert, oder betrafen die Erkenntnisse mehr die Transformation der Branche in sich?

Brian: Ja, ganz konkret habt ihr mich von den Vorzügen von lexoffice überzeugt. Als im Frühling die Mail mit der Einladung zum lexoffice Event „Think like a Start-up“ kam, war ich sofort Feuer und Flamme – ich hatte mir nämlich lexoffice schon mal angeschaut, als wir innerhalb der Kanzlei auf der Suche nach Innovationsmöglichkeiten waren.

Ich wusste aber da noch nicht, was ich genau davon halten sollte, da es sehr professionell aussah. Aufgrund meiner Selbständigkeit hatte ich mich vorher schon mal mit anderen vorgeblich innovativen Buchhaltungssystemen beschäftigt, da ich nicht vom grünen Riesen (DATEV) abhängig sein wollte. So habe ich Debitoor und sevDesk ausprobiert, zum Teil bin ich damit sogar glücklich geworden.

Nach dem Event „Think like a start-up“ habe ich lexoffice natürlich sofort ausprobiert – und bin heute überzeugter Anwender, in Verbindung mit einem Kontist Geschäftskonto. Auch das klappt super, die Rücklagen für fällige Steuern werden automatisch beiseite gelegt, alles prima.

Brian Strüver

Brian Strüver

Steuerfachangestellter und selbständiger IT-Experte
IT-Context aus Dinslaken

Brian Strüver, Jahrgang 1997, startete nach dem Abitur in ein duales Studium Steuern/Wirtschaftsprüfung mit der 2017 erfolgreich bestandenen Ausbildung zum Steuerfachangestellten und anschließender Festanstellung. Ein halbes Jahr später gründete er im Nebenerwerb seine Firma IT-Context. Als EDV-affiner Mensch setzt er den Mix aus steuerlichem Fachwissen und technologischen Kenntnissen ein, um Kanzleien und anderen Unternehmen IT-Support und Beratung anzubieten. Aktuell studiert er nebenberuflich Business Management.

lexoffice: Gut, so soll das sein 🙂 das freut uns. Es ist sowieso ganz schön, wenn jemand so begeistert ist vom digitalen Wandel und dabei so experimentierwillig, bis endlich alles perfekt passt – das trifft ja bei weitem nicht auf alle aus der Steuerbranche zu.

Brian: Das stimmt. Nicht alle sind begeistert. Bei mir kommt dann noch dazu, dass ich ziemlich jung bin und immer erst Überzeugungsarbeit leisten muss – ja, ich kenne mich mit Technologie, aber tatsächlich auch mit Steuern aus – wenn ich jemanden bei der Digitalisierung von Prozessen in einer Kanzlei unterstütze, weil die Menschen denken, ich kann mich unmöglich mit beiden Seiten auskennen und mich vor allem aufgrund meines Alters erst mal unterschätzen.

lexoffice: Das ist eines dieser seltenen Probleme, die sich mit der Zeit ganz von selbst auflösen. Zum Beispiel in etwa fünf Jahren wirst du es nicht mehr haben. Wo siehst du dich in einem halben Jahrzehnt?

Brian: Mit mehr Erfahrung beruflich und mit der eigenen Firma im Nebenberuf erfolgreich: So ziemlich alle Prüfungen überstanden – und bereit herauszufinden, was die Zukunft als Nächstes bringt.

lexoffice: Außerdem erfolgreich gut vernetzt, sollte man meinen. Du hast dich auf den Events der Initiative Kanzlei der Zukunft sehr wohl gefühlt, das hat man gemerkt.

Brian: Das stimmt. Aber das ging wohl den meisten dort so! Es haben sich auch sehr nette Kontakte ergeben, die ich weiter pflegen werde.

Es ist ein tolles Gefühl, in einer Gruppe gleichgesinnter Menschen zu landen. Wenn es die gleiche Branche ist, vergleichbare Erfahrungen und doch unterschiedliches Expertenwissen … auf die Gefahr hin, etwas emotional zu klingen: wenn dann auch noch die Möglichkeit zum Austausch gegeben ist und man Wissen in wertvollen Workshops vermittelt bekommt, das ist tatsächlich so ein bisschen ein Gefühl wie nach Hause kommen.

lexoffice: Das ist toll. Es ist auch überhaupt nichts schlecht daran, gefühlvoll zu klingen: Wir vergessen das viel zu oft, es geht nicht nur um Steuern, es geht vor allem um Menschen.

Der Wandel unserer Arbeitswelt betrifft ja nicht nur Fachkräftemangel und Maßnahmen dagegen. Es geht auch um den Wunsch nach mehr Mitbestimmung, nach vernetztem Arbeiten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und damit, das eigene Leben so zu kalibrieren, dass man den selbst gewählten Beruf bei allem Transformationsdruck doch noch und immer wieder liebt – wer da niemals auch nur ein bisschen emotional wird, ist vielleicht einfach noch nicht bei seinen oder ihren neuen Möglichkeiten angekommen 🙂

Lieber Brian, vielen Dank für das offene Interview, weiter ganz viel Erfolg – und halte uns unbedingt auf dem Laufenden, wie dein eigener Weg zur #Zukunftkanzlei sich gestaltet.

Brian: Das werde ich! Danke und bis bald.

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  • Foto: lexoffice
Über den Autor
Carola Heine
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