Lohnnebenkosten

Was sind Lohnnebenkosten?

Lohnnebenkosten sind indirekte Kosten, die dem Arbeitnehmer durch die Zahlung von Gehalt und Lohn entstehen, wobei die Beiträge zur Sozialversicherung, also die Entrichtung für die Renten-, Kranken- sowie Arbeitslosenversicherung innerhalb der Lohnnebenkosten den größten Faktor darstellen. Kurz gesagt kommen diese Kosten auf das zu zahlende Gehalt oder den Lohn hinzu. Neben den Gehältern gehören die Lohnnebenkosten zu den Aufwendungen, die jeder Unternehmer aber in der Steuererklärung absetzen kann. Sie werden auch „Personalnebenkosten“ oder „Personalzusatzkosten“ genannt, da sie dem Arbeitgeber immer bei der Beschäftigung von Mitarbeitern entstehen. Es handelt sich jedoch um keine direkten Arbeitskosten des Unternehmers, sondern sie zählen zu den indirekten Aufwendungen, wohingegen die Kosten, die bei der Zahlung von Gehältern und Löhnen entstehen, direkte Arbeitskosten genannt werden. Die Lohnnebenkosten werden für den Arbeitnehmer nicht in seiner Lohnabrechnung aufgelistet, sondern durch den Arbeitgeber in der Buchhaltung dokumentiert.

Welche Arten von Lohnnebenkosten gibt es?

Hierzulande beinhalten sie folgende vier Positionen:

  • Die Beiträge des Arbeitgebers zur Sozialversicherung. Hierzu zählen die Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Unfall- sowie Rentenversicherung.
  • Die Aufwendungen für die berufsbedingte Aus- und Weiterbildung
  • Sonstige Kosten, wie beispielsweise die Umzugskosten, etwaige Berufsbekleidung sowie Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Anwerbung entstehen
  • Steuern, die auf die Gehalts- beziehungsweise Lohnsumme oder die Angestelltenzahl entfallen. Während die Kosten bezüglich der Ausbildungskosten und unter der Rubrik „Sonstige Aufwendungen“ gelistete Posten sowie Steuern auf die Lohnsumme wegfallen können, entstehen dem Unternehmer jedoch durch die obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge monatliche Fixkosten.

Die Berechnung und die Höhe der Lohnnebenkosten

Aktuell muss der Arbeitgeber ungefähr 21 Prozent des Bruttolohns seines Arbeitnehmers an Beiträgen zur Sozialversicherung abführen. Die jeweiligen Beitragssummen errechnen sich hierbei prozentual auf die Höhe des Bruttoeinkommens. Aufgrund der sogenannten „Beitragsbemessungsgrenze“ können sie sich nicht willkürlich erhöhen. Der Faktor der Beitragsbemessungsgrenze wird jährlich angepasst. Außer der Unfallversicherung werden die Sozialversicherungsbeiträge hälftig zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt, wobei sich die jeweils aktuelle Höhe ständig ändert. Der Wechsel wird mit der Anpassung an die Kostenentwicklung sowie die Gegebenheiten des Arbeitsmarktes begründet.

Warum sollten Sie sich bereits als Unternehmens- und/oder Existenzgründer mit dem Thema „Lohnnebenkosten“ beschäftigen?

Abgesehen von der Tatsache, welche Art der Existenzgründung Sie ins Auge fassen, möchten Sie sicherlich ein wirtschaftlich florierendes Unternehmen aufbauen. Es ist also wünschenswert, dass sich Ihre Geschäfte hervorragend entwickeln und Sie daher die anfallende Arbeit nicht mehr alleine bewältigen können. Demzufolge benötigen Sie Mitarbeiter. Das jedoch kostet Geld, da Sie bei einer solchen personellen Aufstockung mehr als nur das vereinbarte Entgelt auf jeden Fall in Form der Lohnnebenkosten zu zahlen haben. Eventuell kommen sogar noch zusätzliche betriebsinterne Aufwendungen hinzu. Bevor Sie sich also nach Mitarbeitern zur Verstärkung umsehen, ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld mit dem Thema der Lohnnebenkosten vertraut zu machen, da diese aktuell Ihren finanziellen Personalaufwand um beinahe ein Drittel erhöhen.

Warum ist die Nutzung einer Online-Buchhaltungs-Software wie „lexoffice“ im Zusammenhang mit dem Themenkomplex „Lohnnebenkosten“ sinnvoll?

Abgesehen von der Beschäftigung mit Lohnnebenkosten müssen Sie sich auf jeden Fall bereits als Kleinunternehmer mit dem Thema der Finanzbuchhaltung auseinandersetzen. Sie erwerben mit dieser ebenso intelligenten wie multifunktionalen Buchhalter Cloud- Lösung eine Software, die es Ihnen ermöglicht, im Handumdrehen alle notwendigen buchhalterischen Arbeitsgänge zu erledigen und zwar unkompliziert sowie ohne dass Sie über umfangreiche Kenntnisse verfügen müssen oder gar spezielle Schulungen zu besuchen brauchen. Sie können darüber hinaus „lexoffice“ an jedem Ort und überall nutzen. Neben einer Menge weiterer Tools, über die Sie sich freuen können und die viele Vereinfachungen, wie beispielsweise die Integrierung von PayPal Konten, ermöglicht, sparen Sie mit „lexoffice“ Geld und Zeit.

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