STB-lexoffice Hilfe zur Corona Krise

Corona-Hilfe:
Gemeinsam durch die Krise

Wir unterstützen Sie
mit kostenlosen Fachinformationen und Webinaren
für eine optimale Beratung Ihrer Mandanten.

Gemeinsam durch die Corona-Krise

Die Corona-Krise stellt auch Steuerberater vor immense Herausforderungen an unterschiedlichen Fronten: Mandanten mit drängenden Finanzproblemen, Pflichten als Arbeitgeber, neue Kommunikationswege mit Mandanten und Mitarbeiter, Umsetzung behördlicher Anweisungen und vieles mehr.

Wir sind Ihr Partner
Wir unterstützen Sie mit praxistauglichen Hilfestellungen, damit Sie Ihre Kanzlei auch in Krisenzeiten optimal führen und Ihre Mandanten bei den vielen, akuten Fragestellungen und Handlungsfelder bestmöglichst beraten können. Dazu greifen wir auf unser Expertennetzwerk in der Haufe Group zurück und stellen Ihnen hier kostenlose Fachartikel, Antworten auf aktuelle Fragen und Schulungsangebote zur Verfügung.

Lassen Sie uns gemeinsam mit den Mandanten durch die Krise gehen und sie gestärkt überwinden!

Überbrückungshilfe

Viele kleine und mittelständische Unternehmen mussten im Zuge der Coronakrise ihren Geschäftsbetrieb einstellen oder stark einschränken. Diese Unternehmen unterstützt der Bund im Rahmen der Corona-Überbrückungshilfe mit direkten Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

Die Überbrückungshilfe wird über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer beantragt. Diese prüfen die geltend gemachten Umsatzeinbrüche und Fixkosten. Die Beantragung der Überbrückungshilfe erfolgt dann über die gemeinsame Antragsplattform von Bund und Ländern. Weitere Informationen zur Antragsstellung und Checklisten finden Sie auch auf der Website zur Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Ob die Überbrückungshilfen in Anspruch genommen werden können und in welcher Höhe hängt von vielen Voraussetzungen ab. Um diese vor Antragsstellung zu prüfen, stellt lexoffice allen Kunden und Steuerberatern ein kostenloses Tool zur Verfügung. Dieses finden Sie hier und direkt in lexoffice im Antragsgenerator.

Weitere Fachinformationen zur Corona-Überbrückungshilfe

Weitere Services für Ihre lexoffice Mandanten

Auch weiterhin sthet Ihren Mandanten in lexoffice der Antragsgenerator für staatliche Hilfen zur Verfügung. Anträge wie für die zinsloser Stundung der Umsatzsteuer oder für Soforthilfen können direkt mit den in lexoffice verfügbaren Daten generiert werden. Um die mobile Arbeit zu erleichtern, wird zudem der Kundenmanager von lexoffice allen Nutzer für sechs Monate gratis zur Verfügung stehen. Mandaten, die mit Lohn & Gehalt arbeiten können zudem Kurzarbeit abrechnen. Der „Quickcheck“ prüft dabei automatisch die Voraussetzungen.

Darüber hinaus bieten wir Ihren Mandanten Online-Schulungen für den Umgang mit der Krise: www.lexoffice.de/corona-krise

Steuerstundung beantragen

Typische Mandantenfragen

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zur Corona-Krise, die bei uns bereits eingegangen sind. Die Liste wird fortlaufend erweitert und aktualisiert.

Ihr Anliegen ist nicht aufgeführt? Dann nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

  • Überbrückungshilfe
    Bis wann können Anträge gestellt werden?
    Das Programm bezieht sich auf die Monate Juni, Juli und August 2020. Der Antrag kann nur einmalig gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. August 2020 und die Auszahlungsfrist am 30. November 2020.Eine rückwirkende Antragstellung für die Monate Juni, Juli und August ist möglich, jedoch spätestens bis zum 31. August 2020.
  • Überbrückungshilfe
    Welche Unterlagen benötigter der Steuerberater?
    Der Steuerberater berücksichtigt im Rahmen seiner Plausibilitätsprüfung insbesondere die folgenden Unterlagen:a) Umsatzsteuervoranmeldungen des Jahres 2019 und, soweit vorhanden, der Monate April und Mai 2020, b) Jahresabschluss 2019 c) Einkommens- bzw. Körperschaftssteuererklärung 2019 und d) Aufstellung der betrieblichen Fixkosten des Jahres 2019 e) Bewilligungsbescheid, falls dem Antragsteller Soforthilfe gewährt wurde.Soweit der Jahresabschluss aus dem Jahr 2019 oder andere erforderliche Kennzahlen noch nicht vorliegen, kann auf den Jahresabschluss 2018 oder andere erforderliche Kennzahlen aus 2018 abgestellt werden.Falls das Unternehmen von der Umsatzsteuervoranmeldung befreit ist, erfolgt die Plausibilitätsprüfung anhand der Umsatzsteuerjahreserklärung. Bei gemeinnützigen Organisationen und Vereinen hat die Plausibilitätsprüfung anhand der laufenden Buchführung zu erfolgen. Der konkrete Umfang der vorzulegenden Unterlagen/Angaben hängt von den individuellen Umständen des Antragstellers ab. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer geben hierzu detailliert Auskunft.Am besten Sie füllen die lexoffice Excel-Tabelle zur Überbrückungshilfe aus und übermitteln Sie die Unterlagen schon vor dem Beratungegespräch. In Kombination mit dem lexoffice Steuerberaterzugang hat Ihr Steuerberater bereits alle notwendigen Daten zur Verfügung.
  • Überbrückungshilfe
    Wie funktioniert die Antragsstellung?
    Bei der Antragstellung sind Angaben zum Antragsteller zu machen sowie der Umsatzeinbruch und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten zu bestimmen:
    • Umsatzeinbruch: Abschätzung des von den Unternehmen erzielten Umsatzes im April und Mai 2020 und Vergleich mit den Vergleichsmonaten. Zudem Prognose des Umsatzeinbruches für den beantragten Förderzeitraum.
    • Betriebliche Fixkosten: Abschätzung der voraussichtlichen Fixkosten, deren Erstattung beantragt wird.
    Das Antragsverfahren wird durch einen prüfenden Dritten durchgeführt und über eine digitale Schnittstelle an die Bewilligungsstellen der Länder übermittelt. Erst dann kann die Bewilligung erfolgen. Der prüfende Dritte prüft dabei vor Antragstellung die Plausibilität der Angaben zu Umsatzrückgängen und Fixkosten. Darüber hinaus berät er den Antragsteller bei Fragen zu Antragsvoraussetzungen und zum Antragsverfahren.
  • Überbrückungshilfe
    Wie läuft der Prozess?
    Der Antrag ist zwingend durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellers einzureichen. Eine Antragsstellung ohne prüfenden Dritten ist nicht möglich. Auf der Basis der bei der Antragstellung gemachten Angaben erfolgt die Auszahlung der Überbrückungshilfe für die gesamten drei Monate. Im Nachgang erfolgt gleichfalls über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer eine Schlussabrechnung über die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten. Gegebenenfalls zu viel gezahlte Hilfen sind zurückzuzahlen. Eine nachträgliche Aufstockung der Überbrückungshilfen erfolgt nicht.
  • Überbrückungshilfe
    Wie viel Corona-Überbrückungshilfe wird gezahlt?
    Die Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal drei Monate (Juni, Juli und August 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate Juni, Juli, August 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten.Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von
    • 80 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
    • 50 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
    • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 40 Prozent und < 50 Prozent
    im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Juni 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 40 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe für den jeweiligen Fördermonat.Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 Euro pro Monat, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat. Die maximalen Erstattungsbeträge für kleine Unternehmen können in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden (siehe Frage "Wann liegt ein begründeter Ausnahmefall vor?"). Unternehmerlohn ist nicht förderfähig.
  • Überbrückungshilfe
    Wer bekommt Corona-Überbrückungshilfe?
    Grundsätzlich sind Unternehmen aller Größen (mit Ausnahme der explizit unter den Ausschlusskriterien genannten Unternehmen unabhängig von der Mitarbeiterzahl), Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen (inklusive landwirtschaftlicher Urproduktion) antragsberechtigt, bei denen der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber den gleichen Vorjahresmonaten eingebrochen ist.Als Unternehmen gilt dabei jede rechtlich selbstständige Einheit (mit eigener Rechtspersönlichkeit) unabhängig von ihrer Rechtsform, die wirtschaftlich am Markt tätig ist und zum Stichtag 29. Februar 2020 zumindest einen Beschäftigten (unabhängig von der Stundenanzahl) hatte (inklusive gemeinnützigen Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereinen). Bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts ohne weitere Beschäftigte (neben den Inhabern) muss zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb für das Unternehmen tätig sein.Gemeinnützige Organisationen wie beispielsweise Jugendherbergen, Schullandheime, Familienferienstätten, Träger des internationalen Jugendaustauschs oder der politischen Bildung, sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe oder freie Träger der Auslandsadoptionsvermittlung sind somit antragsberechtigt.Abweichend davon, sind folgende Unternehmen explizit nicht antragsberechtigt (Ausschlusskriterien):
    • Unternehmen, die nicht bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind,
    • Unternehmen, ohne inländische Betriebsstätte oder Sitz,
    • Unternehmen, die sich bereits zum 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben (EU-Definition) und deren wirtschaftliche Situation sich vor der Corona-Pandemie nicht verbessert hatte,
    • Unternehmen, die erst nach dem 31.10.2019 gegründet wurden,
    • Öffentliche Unternehmen,
    • Unternehmen, die die Größenkriterien für den Zugang zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds erfüllen und
    • Freiberufler oder Soloselbständige im Nebenerwerb
    • Unternehmen mit mindestens 750 Millionen Euro Jahresumsatz sind nicht antragsberechtigt. Ebenso sind Unternehmen, die Teil einer Unternehmensgruppe sind, die einen Konzernabschluss aufstellt oder nach anderen Regelungen als den Steuergesetzen aufzustellen hat und deren im Konzernabschluss ausgewiesener, konsolidierter Jahresumsatz im Vorjahr der Antragstellung mindestens 750 Millionen Euro betrug, nicht antragsberechtigt. Eine Unternehmensgruppe besteht aus mindestens zwei in verschiedenen Staaten ansässigen, im Sinne des § 1 Absatz 2 des Außensteuergesetzes einander nahestehenden Unternehmen oder aus mindestens einem Unternehmen mit mindestens einer Betriebsstätte in einem anderen Staat.

Beachten Sie des Weiteren den Fragenkatalog der Bundessteuerberaterkammer.

Corona-Hilfe – Seminaraufzeichnungen

26.03.20201:12:00

A. Hamatschek/C. Schneider: Home Office zur (Neu-)Organisation Ihrer Kanzlei nutzen

Angela Hamatschek und Cordula Schneider geben Ihnen praktische Tipps und Empfehlungen für das Kanzlei Home Office.

27.03.20201:27:30

Kai Schimmelfeder: Fördermittelberatung für Mandanten

Kai Schimmelfeder erläutert welche Investitionen jetzt förderfähig sind und welche Förderprogramme für Ihre Mandanten wo und wie zu finden sind.

30.03.20201:25:02

Julia Scharnhorst: Resilienz fördern in der Corona-Krise

Dipl.-Psych. Julia Scharnhorst vermittelt praktische Tipps um Widerstandsfähigkeit gegenüber starken Belastungen, steigendem Stress und Unsicherheit aufzubauen.

31.03.20201:01:49

Judith Klups: Ängste nehmen und Handlungsfähigkeit erhalten

Die Diplom-Psychologin Judith Klups berichtet in diesem Webinar, wie Handlungsfähigkeit in bewegten Zeiten erhalten werden kann.

01.04.20201:03:42

Florian Gößmann-Schmitt: Wie Steuerberater kompetent als Krisenmanager agieren

Florian Gößmann-Schmitt berichtet von den Erfahrungen aus seinem Kanzleialltag in der Corona-Krise.

03.04.20201:13:29

Jörgen Erichsen: Risiken analysieren, Liquidität sichern, Finanzhilfen nutzen

Jörgen Erichsen zeigt, wie finanziellen Risiken analysiert und welche Maßnahmen zur Kostensenkung getroffen werden

07.04.20200:40:17

Marcus Linnepe: Wie sich Unternehmer jetzt verhalten müssen

Marcus Linnepe, Vorsitzender im Aufsichtsrat der Canei Digital AG, gibt wertvolle Hilfestellungen für Unternehmer in der Corona-Krise

Aktuelle Informationen aus der Branche

RSS Weitere Beiträge der Haufe Group zur Corona-Krise

Weiterführende Informationen

Auf der Corona-Themenseite von Lexware finden Sie weitere Informationen, Hilfestellungen sowie kostenlose Online-Schulungen zu den Themen Arbeitsrecht und Risikovorbeugung in der Krise.