STB-lexoffice Hilfe zur Corona Krise

Corona-Hilfe:
Gemeinsam durch die Krise

Wir unterstützen Sie
mit kostenlosen Fachinformationen und Webinaren
für eine optimale Beratung Ihrer Mandanten.

Gemeinsam durch die Corona-Krise

Die Corona-Krise stellt auch Steuerberater vor immense Herausforderungen an unterschiedlichen Fronten: Mandanten mit drängenden Finanzproblemen, Pflichten als Arbeitgeber, neue Kommunikationswege mit Mandanten und Mitarbeiter, Umsetzung behördlicher Anweisungen und vieles mehr.

Wir sind Ihr Partner
Wir unterstützen Sie mit praxistauglichen Hilfestellungen, damit Sie Ihre Kanzlei auch in Krisenzeiten optimal führen und Ihre Mandanten bei den vielen, akuten Fragestellungen und Handlungsfelder bestmöglichst beraten können. Dazu greifen wir auf unser Expertennetzwerk in der Haufe Group zurück und stellen Ihnen hier kostenlose Fachartikel, Antworten auf aktuelle Fragen und Schulungsangebote zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam mit den Mandanten durch die Krise gehen und sie gestärkt überwinden!

Webinar: Handlungsfähigkeit

Mitarbeiter, die plötzlich ohne Kollegen im Homeoffice sind, den Chef nur telefonisch erreichen können und Mandanten, die Austausch per Videokonferenz erwarten. Die Krise bringt für einige Kanzleien ungewohnte Arbeitsformen mit sich. Veränderungen, die normalerweise über längere Zeit erprobt werden, sind auf einen Schlag Alltag: Hier treffen oft Neugierde und Unbehagen aufeinander. Die Dipl. Psychologin Judith Klups verrät Ihnen, wie Führung in dieser Situation gelingen kann.

Das Webinar ist ausgebucht – weitere Webinare werden in Kürze veröffentlicht

Service für Ihre lexoffice Mandanten

Ab sofort steht Ihren Mandanten in lexoffice ein Antragsgenerator für staatliche Hilfen zur Verfügung. Anträge wie für die zinsloser Stundung der Umsatzsteuer oder für Soforthilfen können direkt mit den in lexoffice verfügbaren Daten generiert werden. Um die mobile Arbeit zu erleichtern, wird zudem der Kundenmanager von lexoffice allen Nutzer für sechs Monate gratis zur Verfügung stehen. Mandaten, die mit Lohn & Gehalt arbeiten können zudem Kurzarbeit abrechnen. Der „Quickcheck“ prüft dabei automatisch die Voraussetzungen.

Darüber hinaus bieten wir Ihren Mandanten Webinare für den Umgang mit der Krise: www.lexoffice.de/corona-krise

Typische Mandantenfragen

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zur Corona-Krise, die bei uns bereits eingegangen sind. Die Liste wird fortlaufend erweitert und aktualisiert.

Ihr Anliegen ist nicht aufgeführt? Dann nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

Kategorien
  • Freelancer-Themen
  • Arbeitgeberthemen
  • Gewerbetreibende
  • Entlastungen
  • Antragsgenerator
  • Kurzarbeitergeld
  • Freelancer-Themen
    Ich kann meinen Vertrag nicht erfüllen wegen Corona, was mache ich jetzt?
    Wenn Ihr Betrieb, zum Beispiel ein Handwerksbetrieb, seine Vertragsleistung nicht erfüllen kann, weil er infolge der Coronakrise mit Personalmangel oder Lieferengpässen zu kämpfen hat, dann informieren Sie am besten frühzeitig und schriftlich Ihren Vertragspartner darüber, dass Sie infolge der Coronakrise den Termin nicht einhalten können. Ob ein Betrieb Verzugschadensersatz leisten oder eine Vertragsstrafe zahlen muss, weil er Termine nicht wie vereinbart eingehalten hat, hängt laut RA Schmitz vom Einzelfall ab: Quelle
  • Freelancer-Themen
    Wie weise ich als Selbstständiger nach, dass ich auf dem Weg zu meiner Arbeit bin?
    Um auch als Arbeitgeber glaubhaft versichern zu können, dass Sie sich auf dem Arbeitsweg befinden, nehmen Sie am besten eine Visitenkarte oder ein ähnliches Dokument mit, auf dem die Betriebsadresse zu finden ist. (Im Falle einer Auftragsarbeit natürlich auch das Vertragswerk, aus dem hervorgeht, dass sie am Ziel vor Ort sein müssen). Dazu ist es laut der Rechtsanwaltskanzlei Latham & Watkins LLP ratsam, Arbeitswege zu dokumentieren. So können Sie immer klar nachweisen, dass Sie auf dem Weg von Wohnort zur Arbeit sind. Quelle
  • Arbeitgeberthemen
    Wie weise ich nach, dass meine Mitarbeiter wirklich zur Arbeit unterwegs sind?
    Bei einer Ausgangssperre ist das Verlassen der eigenen Wohnung zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit weiterhin erlaubt. Für diese Ausnahme des Hin- und Rückwegs zur jeweiligen Arbeitsstätte sollte der Arbeitnehmer eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen können, da im Falle einer Kontrolle die Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen sind. Diese Bescheinigung ist kein behördlicher "Passierschein", sondern ein Hilfsmittel, um den kontrollierenden Beamten ein eindeutiges Dokument vorweisen zu können.Auf dieser Basis stellt die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerprüfungsgesellschaft Dr. Küffner & Partner GmbH eine< Musterformulierung zur Verfügung: Arbeitgeberbescheinigung für Ausgangssperre.
  • Arbeitgeberthemen,Gewerbetreibende
    Wie muss ich Beschäftigte von externen Betrieben in meinen betrieblichen Abläufen berücksichtigen?
    In vielen Betrieben sind neben der Stammbelegschaft auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von externen Betrieben, z.B. Handwerksbetriebe oder Zeitarbeitsfirmen tätig. Auch diese Personen müssen über die Maßnahmen informiert sein, die aktuell im Betrieb hinsichtlich des Coronavirus getroffen werden. Rechtsgrundlage hierfür ist § 8 des Arbeitsschutzgesetzes. Die entsprechenden Informationsketten müssen in Zusammenarbeit mit den externen Betrieben in der betrieblichen Pandemieplanung berücksichtigt sein. Konkret müssen insbesondere folgende Informationen an externe Betriebe und deren Beschäftigten kommuniziert werden, wenn sie im Betrieb tätig sind: Gibt es Veränderungen in den Betriebsabläufen, die sich auf die Zusammenarbeit auswirken? - Gibt es im Betrieb besondere Infektionsrisiken, die zu beachten sind? - Wer ist im Betrieb zu informieren, falls ein Verdachts- oder Erkrankungsfall bei externen Beschäftigten oder Selbstständigen auftritt? - Wie wird informiert, falls in der Stammbelegschaft ein Verdachts- oder Erkrankungsfall auftritt? Quelle
  • Arbeitgeberthemen
    Meine Mitarbeiterin ist schwanger – was muss ich beachten?
    Eine schwangere Mitarbeiterin hat durch die aktuelle Situation bedingt naturgemäß größere Ängste und Sorgen als eine nichtschwangere Frau. Bitte beziehen Sie das in Ihre Überlegungen mit ein. Nach Informationen des Robert Koch Instituts (RKI) scheint die WHO davon auszugehen, dass Schwangere kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Es ist aber zu beachten, dass es Medikamente gibt, die in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden dürfen. Schwangere, die beruflich tätig sind, gelten außerdem als Personengruppe mit einem besonderen gesetzlichen Schutz (MuSchG). Für den Arbeitsplatz der Schwangeren ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, bei der die möglichen Gefährdungen durch das neuartige Corona Virus berücksichtigt werden. Quelle: BGHW.de
  • Entlastungen
    Was mache ich, wenn ich kein Geld verdienen kann, weil ich meine Kinder betreuen muss?
    Erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder Kinder mit Behinderungen, die auf Hilfe angewiesen sind, haben unter bestimmten Voraussetzungen Entschädigungsanspruch. Ein Verdienstausfall besteht nicht, wenn es andere Möglichkeiten gibt, der Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, wie etwa der Abbau von Zeitguthaben. Auch gehen Ansprüche auf Kurzarbeitergeld dem Entschädigungsanspruch grundsätzlich vor. Die Entschädigung in Höhe von 67 % des Nettoeinkommens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen kann. Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Einrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre, und ist befristet bis Ende des Jahres 2020. Quelle: Entlastung für Eltern bei Verdienstausfall.
  • Entlastungen
    Was bedeutet: Erleichterter Zugang zu Sozialleistungen dank Sozialschutz-Paket?
    Das Gesetz für leichteren Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus (Sozialschutz-Paket) soll helfen, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzufedern. Der Zugang in die Grundsicherungssysteme wird vorübergehend erleichtert. Die Bemessung des Kinderzuschlags wird vorübergehend an die gegenwärtige Situation angepasst. Diese Maßnahmen stärken insbesondere Familien mit geringem Einkommen und Selbständige ohne oder mit nur wenigen Angestellten. Es wird eine Verordnungsermächtigung ins Arbeitszeitgesetz eingefügt, um arbeitsrechtliche Ausnahmeregelungen zu erlassen. Die Hinzuverdienstgrenze in der Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte wird gelockert. Soziale Dienstleister und Einrichtungen der Fürsorge werden im Rahmen eines besonderen Sicherstellungsauftrages durch Bund, Länder und Sozialversicherungsträger finanziell unterstützt, damit sie sich an Maßnahmen zur Bewältigung von Auswirkungen der Pandemie beteiligen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die in der Krise relevante Infrastruktur zu stärken. Quelle: BMAS
  • Arbeitgeberthemen
    Darf ich als Arbeitgeber Überstunden anordnen, wenn jetzt viele ausfallen?
    Arbeitnehmer sind grundsätzlich nur dann zur Leistung von Überstunden verpflichtet, wenn sich dies aus einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem Arbeitsvertrag ergibt. Es kann jedoch auch eine Nebenpflicht zur Leistung von Überstunden bestehen, wenn durch die geforderten Überstunden ein sonst dem Arbeitgeber drohender Schaden, der auf andere Weise nicht abgewendet werden kann, vermieden wird. Dies könnte auch dann der Fall sein, wenn es beispielsweise aufgrund von COVID-19-Erkrankungen zu erheblichen Personalausfällen kommt.Besteht keine arbeits- oder kollektivvertragliche Bestimmung über die Bezahlung der Überstunden, kann der Arbeitnehmer grundsätzlich gem. § 612 BGB die Grundvergütung für die Überstunden verlangen. Der Anspruch auf Überstundenvergütung setzt voraus, dass die Überstunden vom Arbeitgeber angeordnet, gebilligt oder geduldet wurden und jedenfalls zur Erledigung der geschuldeten Arbeit notwendig waren. Quelle: BMAS
  • Antragsgenerator
    Wer steckt hinter dem Antragsgenerator?
    lexoffice ist eine Online Buchhaltungs- und Unternehmersoftware, die Selbstständige, Freelancer, Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen unterstützt. Aufgrund von COVID-19 fokussiert lexoffice aktuell u.a. auf die Möglichkeiten staatlicher Hilfe und entwickelt dazu Tools wie den Antragsgenerator. Die Experten prüfen täglich aktuelle staatliche Antragsmöglichkeiten, die sofort im Antragsgenerator ergänzt werden.
  • Arbeitgeberthemen
    Wir haben eine Bedientheke und ich muss Mitarbeiter und Kunden informieren, wie mache ich das?
    Zum Beispiel, indem Sie die Aushänge für Kassen und Bedientheke auf Deutsch ausdrucken und gut sichtbar vor dem Thekenbereich anbringen.
  • Antragsgenerator
    Was sind die technischen Voraussetzungen für den Antragsgenerator?
    Der Antragsgenerator ist webbasiert und funktioniert unabhängig vom Betriebssystem.
  • Gewerbetreibende
    Ich arbeite im Reinigungsgewerbe, wie komme ich an die wichtigen Informationen?
    Im Flyer Handlungshilfe für das Reinigungsgewerbe Coronavirus (SARS CoV 2) wird auf fünf Seiten kompakt das Wichtigste erklärt.
  • Antragsgenerator
    Ist der Antragsgenerator wirklich kostenlos?
    Ja, der Antragsgenerator steht allen kostenfrei zur Verfügung – Kunden und Nicht-Kunden. lexoffice Kunden nutzen das Angebot bereits. Nicht-Kunden steht das Tool 30 Tage kostenlos bereit ab E-Mail-Anmeldung. Es gibt keinerlei Verbindlichkeit, versprochen: 0 Kosten, keine Kündigung nötig, kein Abo. Es ist uns wichtig zu helfen. 
  • Arbeitgeberthemen
    Wie aufwändig ist eine Arbeitnehmerüberlassung in der aktuellen Situation?
    Arbeitnehmerüberlassung auch ohne Erlaubnis: Wer seine Mitarbeiter anderen Unternehmen überlassen will, die in der Corona-Krise dringend Arbeitskräfte suchen (Landwirtschaft, Gesundheitswesen), darf dies ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem AÜG tun. Voraussetzung hierfür ist, dass die Mitarbeiter zustimmen und die Überlassung zeitlich auf die aktuelle Krisensituation begrenzt bleibt. (BAuA, letzter Abschnitt unten auf der Seite)
  • Arbeitgeberthemen,Gewerbetreibende
    Wie viel Bußgeld droht, wenn Verbote im Rahmen der Coronavirus-Maßnahmen ignoriert werden?
    Eine einheitliche Verordnung zur Umsetzung des Kontaktverbotes gibt es laut Experten der ARAG Versicherung nicht. Die meisten Bundesländer verzichten bislang auf einen expliziten Straf- und Bußgeldkatalog. Doch in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz müssen Unternehmer bei Verstößen bereits mit saftigen Strafen rechnen: Weiterführende Informationen jeweils hinter dem Link.
  • Freelancer-Themen
    Mein Kunde hat Zahlungsschwierigkeiten. Kann ich ihm kündigen?
    Zahlungsschwierigkeiten des Auftraggebers führen grundsätzlich nicht dazu, dass der Dienstleister den Vertrag kündigen kann. Erforderlich ist vielmehr ein sogenannter wichtiger Grund, der es zum Beispiel einem Handwerker unzumutbar macht, das Vertragsverhältnis mit dem Auftraggeber fortzusetzen. Insoweit kommt es entscheidend darauf an, ob sich der Auftraggeber mit Zahlungen gegenüber dem Handwerker in Verzug befindet. Liegt ein Zahlungsverzug des Auftraggebers vor, bist du auch zur Leistungsverweigerung berechtigt. Einfach den Auftrag zu kündigen ist nicht empfehlenswert. Quelle: RA Philipp Scharfenberg
  • Arbeitgeberthemen,Freelancer-Themen
    Muss ich meinen Mitarbeitern weiter ein Gehalt zahlen, wenn das Gesundheitsamt meinen Betrieb schließt?
    Bei bloßem Infektionsverdacht mit anschließendem, von Behörden angeordnetem Beschäftigungsverbot bzw. Quarantäne haben Arbeitnehmer keinen Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Es erhält nur Lohnfortzahlung, wer akut erkrankt und dadurch arbeitsunfähig ist. Ansonsten gehen Ihre Arbeitnehmer aber nicht leer aus. Eine Entschädigungsleistung gibt es nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (§ 56 Abs. 1 IfSG) durch den Staat. Diese richtet sich in der Höhe nach dem Krankengeldanspruchs aus und wird vom Arbeitgeber ausgezahlt, aber vom zuständigen Gesundheitsamt erstattet. Auch Selbständige müssen übrigens in Quarantäne nicht auf Einkommen verzichten. Quelle: RA Volker Görzel für https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de
  • Arbeitgeberthemen,Gewerbetreibende
    Wann kann das Gesundheitsamt meinen Betrieb schließen?
    Bereits ein Corona-Infizierter in Ihrem m Betrieb genügt, damit das Gesundheitsamt ihn schließen kann. Antworten auf die wichtigsten Fragen in der Deutsche Handwerks Zeitung: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de
  • Freelancer-Themen,Gewerbetreibende
    Dürfen meine Kunden jetzt einfach ihre Aufträge stornieren?
    Wer als Dienstleister*in einen Auftrag annimmt, hat automatisch einen Werkvertrag geschlossen. Wo Sie rechtlich stehen, wenn Ihre Kunde jetzt aufgrund der Krise die Werkverträge kündigen: Die detaillierte Erläuterung zu § 648 BGB des Bürgerlichen Gesetzbuchs rund um Werkverträge findet sich in der selbstaendigen.info der ver.di-Beratung für Solo-Selbstständige: https://selbststaendigen.info/
  • Freelancer-Themen,Gewerbetreibende
    Was passiert, wenn ich die Miete für meine Gewerberäume oder meine Wohnung jetzt nicht zahle?
    Fliegen Sie aus den Gewerberäumen, der Wohnung oder wird der Strom abgestellt, wenn Sie jetzt nicht zahlen können? Bis Ende Juni erst mal nicht - wenn der Corona-Virus wirklich der Auslöser für die Schwierigkeiten ist. Die Kosten werden nicht erlassen, aber Sie bekommen Zeit. Die ganze Gesetzesregelung im Wortlaut: https://www.bmjv.de/
  • Entlastungen
    Was passiert, wenn ich meine Steuervorauszahlungen nicht leisten kann?
    Die nächste quartalsweise Steuervorauszahlung für das 2. Quartal steht am 10. Juni 2020 an. Denken Sie rechtzeitig daran, die kommende Vorauszahlung zu reduzieren oder sogar einen vollständigen Erlass zu beantragen. Es besteht die Möglichkeit fällige Steuerzahlungen zu stunden oder auch Ratenzahlung zu beantragen - und das zinsfrei. Zitat:Die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen können bis zum 31.12.2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, die von den Landesfinanzbehörden im Auftrag des Bundes verwaltet werden, sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer stellen. Diese Anträge sind nicht deshalb abzulehnen, weil die Steuerpflichtigen die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen können. Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden. § 222 Satz 3 und 4 AO bleibt unberührt.Bei Fragen der Erleichterungen der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer sowie der Umsatzsteuer ist das Finanzamt der Ansprechpartner. Für von der Zollverwaltung verwaltete Steuern wie z.B. Energiesteuer und Luftverkehrsteuer wenden Sie sich an Ihr zuständiges Hauptzollamt. Weitere Informationen zu zoll- und verbrauchsteuerrechtlichen Hilfen bei der Zollverwaltung. Mehr Informationen vom Bundesfinanzministerium
  • Arbeitgeberthemen
    Meine Mitarbeiter wurden in Quarantäne geschickt. Was muss ich machen, um die Lohnfortzahlung erstattet zu bekommen?
    Wird für einen oder mehrere Ihrer Mitarbeiter aufgrund der Corona Pandemie vom zuständigen Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet, zahlen Sie als Arbeitgeber den Lohn bzw. das Gehalt zunächst weiter. Unabhängig davon, ob die Quarantäne in der eigenen Wohnung oder an einem anderen Ort angeordnet wird. Mitarbeiter haben für sechs Wochen Anspruch auf diese Lohnfortzahlung. Ab der siebten Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde. Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Sie sich als Arbeitgeber die Kosten für die Lohnfortzahlung zurückerstatten lassen.Fristen und Vorgehensweise: https://www.lexoffice.de/lohn/wissen/quarantaene/
  • Freelancer-Themen,Gewerbetreibende
    Welche Soforthilfe-Zuschüsse gibt es für Selbstständige, kleine Unternehmen und Freiberufler?
    Im Bereich der Soforthilfe-Zuschüsse stehen neben den Sonderförderungen der KSK für einzelne Bundesländer grundsätzlich zwei Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung: Soforthilfe-Zuschüsse der Bundesrepublik und Soforthilfe-Zuschüsse der einzelnen Bundesländer. Mehr über die Zuschüsse und die Antragsmöglichkeiten: Soforthilfe-Zuschüsse
  • Freelancer-Themen,Gewerbetreibende
    Was passiert bei falschen Angaben im Soforthilfe-Antrag?
    Werden falsche Angaben gemacht oder liegen die Voraussetzungen nicht vor, so kommt eine Strafbarkeit wegen Betrugs, Subventionsbetrugs sowie Falscher Versicherung an Eides statt in Betracht. Kommt man beispielsweise auf die Idee, vor Antragstellung liquides Kapital des Betriebs auf sein Privatkonto zu übertragen, um dann aufgrund des angeblichen Liquiditätsengpasses des Betriebs bzw. Unternehmens die Förderung zu beantragen, liegt bereits eine Strafbarkeit wegen Betrugs, Subventionsbetrugs und Falscher Versicherung an Eides statt vor.Werden in dem Antrag auf Gewährung des Zuschusses falsche oder unvollständige Angaben gemacht, so droht eine Strafbarkeit wegen Betrugs (§ 263 StGB), Subventionsbetrugs (§ 264 StGB) und Falscher Versicherung an Eides statt (156 StGB). Es ist davon auszugehen, dass sämtliche Angaben auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Für eine Strafbarkeit wegen Subventionsbetrug nach § 264 StGB ist eine Auszahlung der Forderung nicht erforderlich. Es reicht für eine Strafbarkeit bereits aus, dass falsche Angaben gemacht wurden.Quelle: anwalt.de
  • Freelancer-Themen,Gewerbetreibende
    Gibt es Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter von Gewerberäumen oder Büros?
    Das Bundeskabinett hat am 23. März 2020 einen Gesetzentwurf zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-und Strafverfahrensrecht beschlossen, nach dem für Mietverhältnisse das Recht der Vermieter zur Kündigung von Mietverhältnissen eingeschränkt wird. Dies gilt sowohl für Wohn- als auch für Gewerberaummietverträge:Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruhen. Die Verpflichtung zur fristgerechten Zahlung der Miete bleibt hier jedoch bestehen. Dies gilt für Pachtverhältnisse entsprechend. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020 und können unter bestimmten Voraussetzungen verlängert werden. Quelle: Bundesregierung
  • Freelancer-Themen
    Was ist bei der Beantragung von Soforthilfen durch den Steuerberater zu beachten?
    Steuerberater sind befugt, die Zuschüsse für Soloselbstän-dige und Kleinstunternehmen für den Mandanten zu beantragen. Soweit die zuständigen Stellen die Abgabe einer (eidesstattlichen) Versicherung für die Richtigkeit der gemachten Angaben verlangen, ist die Versicherung –wie im Fall der Einkommensteuererklärung -vom Mandanten und nicht vom Steuerberater abzugeben. Soweit der Antrag vom Steuerberater für den Mandanten eingereicht wird, handelt der Steuerberater auch hinsichtlich der (eidesstattlichen) Versicherung nur als Bote des Mandanten. Quelle: BMWI
  • Freelancer-Themen
    Gibt es Entschädigungen, wenn ein Auftrag wegen des Corona-Virus ausfällt („höhere Gewalt“)?
    Höhere Gewalt liegt vor, wenn ein Ereignis von außen einwirkt und auch durch die äußerst zumutbare Sorgfalt weder abgewendet noch unschädlich gemacht werden kann. Das kann sehr viele Facetten haben, daher ist eine allgemeingültige Aussage nicht möglich. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) empfiehlt, jeden Einzelfall separat zu betrachten und bei aktuellen Problemen oder Stornierungen mit Geschäftspartnern über einen fairen Ausgleich für beide Seiten zu sprechen, sich im Zweifel von Rechtsanwälten beraten zu lassen.
  • Kurzarbeitergeld
    Wo finde ich weitergehende Informationen zum Kurzarbeitergeld?
    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine ausführliche FAQ Liste zum Thema Kurzarbeitergeld zusammengestellt.
  • Entlastungen
    Was ist Kurzarbeitergeld?
    Die Agentur für Arbeit zahlt das Kurzarbeitergeld als teilweisen Ersatz für den durch einen vorübergehenden Arbeitsausfall entfallenen Lohn. Der Arbeitgeber wird dadurch bei den Kosten der Beschäftigung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet. So können Unternehmen ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei Auftragsausfällen weiter beschäftigen. Das Kurzarbeitergeld hilft also, Kündigungen zu vermeiden.
  • Kurzarbeitergeld
    Was sind die Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld?
    Die Bundesagentur für Arbeit hat in Veröffentlichungen vom 28. Februar 2020 und 2. März 2020 mitgeteilt, dass Unternehmen, die aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, Kurzarbeitergeld erhalten können. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Coronavirus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorübergehend geschlossen wird.Grundsätzlich ist das Ziel von Kurzarbeit, dass Beschäftigte vorübergehend weniger Stunden leisten, um nicht gekündigt zu werden. Die Arbeitslosenversicherung zahlt bis zu zwei Drittel des Verdienstausfalls.
  • Kurzarbeitergeld
    Wann kann Kurzarbeitergeld beantragt werden?
    Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen beruhen (§ 96 SGB III). Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit.
  • Arbeitgeberthemen
    Bekomme ich als Arbeitgeber einen Ausgleich für Ausfälle durch Corona?
    Vom Staat sind keinerlei Hilfen in dieser Situation vorgesehen. Betriebe können sich jedoch gegen Schäden im Zusammenhang mit einer Epidemie versichern. Es gibt einige Versicherer, die eine solche Epidemie-Versicherung anbieten. Wer sie bis jetzt nicht hat, wird sie vermutlich für den aktuell grassierenden Corona-Virus nicht mehr rechtzeitig abschließen können.
    Ist ein Mitarbeiter an dem Virus erkrankt und verhängt die Gesundheitsbehörde deswegen ein Tätigkeitsverbot/Quarantäne, erhält der Betroffene eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Diese entspricht der Höhe und Dauer der Zahlung der normalen gesetzlichen Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und ist – zunächst - vom Arbeitgeber zu zahlen. Diese Entschädigung bekommt der Arbeitgeber aber auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet (§ 56 Abs. 5 IfSG).
  • Arbeitgeberthemen
    Kann ich Überstundenabbau anordnen?
    Ja, Sie können anordnen angehäufte Überstunden abzubauen. Darüber hinaus kann in Einzelgesprächen mit den Mitarbeitern verhandelt werden, ob sie damit einverstanden sind, einzelne wenige Urlaubstage in dieser Lage einzusetzen bzw. ein paar unbezahlte Tage frei zu nehmen, sodass ihnen der Urlaub bleibt.
  • Arbeitgeberthemen
    Kann ich Betriebsferien anordnen?
    Einseitig Urlaub anordnen, indem z.B. Betriebsferien beschlossen werden, geht nicht. Bei der Urlaubsgewährung sind immer auch die Wünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen. Unter „dringende betriebliche Erfordernisse“, die die Interessen der Mitarbeiter ausnahmsweise bei der Urlaubsbestimmung überwiegen, fällt die Epidemie-Situation nicht. Eine solche Betriebsschließung wird allein dem Betriebsrisiko des Arbeitgebers zugeordnet.
  • Arbeitgeberthemen
    Was tun bei Corona-Verdacht im Unternehmen?
    Wegen der extrem hohen Ausbreitungsgefahr des Corona-Virus ist eine Infektion meldepflichtig. Folgende Maßnahmen sind zu ergreifen:Im ersten Schritt: infizierte Person zum TestAls erstes sollte die zuständige Gesundheitsbehörde, informiert werden während der betroffene Mitarbeiter sich getrennt von allen anderen aufhält bis ein – möglichst separater - Transport zu einer Stelle, die Covid-19-Tests durchführt, organisiert ist. Bis zum Untersuchungsergebnis ist der Mitarbeiter bezahlt freizustellen.Im zweiten Schritt: Kontaktpersonen zum TestDurch entsprechende Befragungen muss herausgefunden werden, welche anderen Mitarbeiter/Menschen unmittelbaren Kontakt zu der betroffenen Person hatten. Diese sind genauso gefährdet wie die infizierte bzw. die unter Verdacht einer Infektion stehende Person und ggf. auf den gleichen Weg zum Covid-19-Test zu schicken.Im dritten Schritt: (Nicht-)Beschäftigung der übrigen Arbeitnehmer zu HauseIn unmittelbarer weiterer Konsequenz muss der Arbeitgeber Maßnahmen zum Schutz aller übrigen Mitarbeiter treffen. Ein Weiterarbeiten wie bisher ist in diesem Stadium sicherlich keine Option mehr.
    • Im schlimmsten Fall ist der Betrieb zu schließen und
    • alle Mitarbeiter gegen Bezahlung nach Hause zu schicken bis die Gefahr vorüber ist.
    Das gilt umso mehr in Betrieben, in denen die Infektionsgefahr z.B. wegen des hohen Besucherverkehrs besonders hoch ist.  Die Lohnfortzahlungspflicht besteht, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, weil der Arbeitgeber sie aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen. Die ausgefallene Arbeitszeiten muss nicht nachgearbeitet werden.
  • Arbeitgeberthemen
    Corona legt den ÖPNV lahm: Dürfen Arbeitnehmer der Arbeit fernbleiben?
    Durch Schließung öffentlicher Verkehrsmittel kann es für einzelne Arbeitnehmer schwer sein zur Arbeit zu kommen. Dieses Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer. Er muss andere Mittel und Wege finden, um den Arbeitsplatz pünktlich zu erreichen. In Zeiten von Carsharing-Autos, elektrischen Motorrollern, Fahrdiensten wie Uber, Leihfahrrädern & Co. sollte das in den allermeisten Fällen möglich sein. Ansonsten kann der Arbeitgeber von den Mitarbeitern verlangen, dass sie nacharbeiten oder er kann für Abwesenheitszeiten Gehalt abziehen.
  • Arbeitgeberthemen
    Welche Präventivmaßnahmen gegen Corona sind vor dem ersten Infektionsfall im Betrieb zu treffen?
    Solange es im Unternehmen keinen Fall einer infizierten Person gibt, geht es grundsätzlich ganz normal im Arbeitstakt weiter. Es gibt erst einmal keinen Grund, den Betrieb zu schließen und die Mitarbeiter vorsorglich nach Hause zu schicken. Umgekehrt sind die Mitarbeiter nicht von ihrer Leistungspflicht befreit, sondern müssen zur Arbeit kommen.
  • Arbeitgeberthemen
    Haben Mitarbeiter mit Kindern einen besonderen Urlaubsanspruch?

    Wenn Mitarbeiter einen Urlaubsantrag stellen, um die eigenen Kinder zu betreuen, müssen Sie deren zeitliche Wünsche berücksichtigen und den Antrag genehmigen. Es sei denn, betriebliche Gründe sprechen dagegen, wie z. B. ein besonders hoher Krankheitsstand.

    Wichtig: Die Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter rechtfertigen eine Ablehnung des Urlaubsantrags nicht. Ausnahme ist wiederum, wenn aus betrieblichen Gründen nicht alle Urlaubsanträge genehmigt werden können. In dem Fall sollten Sie jedoch die Urlaubsanträge, die wegen Kinderbetreuung gestellt wurden, bevorzugen.

    Weitere Informationen für Arbeitgeber finden Sie im Beitrag „Coronavirus: Das müssen Arbeitgeber jetzt wissen“.

  • Arbeitgeberthemen
    Dürfen Mitarbeiter wegen der Schließung von Schulen und Kitas nicht zur Arbeit erscheinen?

    Grundsätzlich gilt Folgendes: Mitarbeiter, die Kinder haben, müssen zunächst alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Kinderbetreuung anderweitig sicherzustellen. Wenn dies nicht möglich ist, kann der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin in der Regel vom Leistungsverweigerungsrecht Gebrauch machen (§ 275, Abs. 3 BGB), wäre also von der Leistungserbringung befreit.

    Haben Mitarbeiter in dem Fall Anspruch auf Entgeltfortzahlung? Eine Fortzahlung kann sich aus § 616 BGB ergeben. Der Bundesgerichtshof geht grundsätzlich davon aus, dass die Entgeltfortzahlung höchstens über einen Zeitraum von 6 Wochen erfolgen muss. Liegen die Voraussetzungen des § 616 BGB vor, müssen Sie die betroffenen Mitarbeiter so bezahlen, als hätten sie an den Fehltagen ganz normal gearbeitet. Dieser Anspruch kann aber durch Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag anders geregelt oder ganz ausgeschlossen werden, was in der Praxis häufig der Fall ist.

    Weitere Informationen für Arbeitgeber finden Sie im Beitrag „Coronavirus: Das müssen Arbeitgeber jetzt wissen“.

  • Arbeitgeberthemen
    Was tun, wenn Mitarbeiter von der Schließung von Schulen und Kitas betroffen sind?

    Die Schließung von Schulen und Kitas stellt sowohl für Sie als Arbeitgeber als auch für Ihre Mitarbeiter, die Kinder haben, eine große Herausforderung dar. Setzen Sie sich zusammen und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen. Hier einige Anregungen:

    • flexible Arbeitszeiten
    • mobiles Arbeiten im Homeoffice
    • Abbau von Überstunden
    • Genehmigung von Urlaub

    Weitere Informationen für Arbeitgeber finden Sie im Beitrag „Coronavirus: Das müssen Arbeitgeber jetzt wissen“.

  • Arbeitgeberthemen
    Können Unternehmen Überstunden anordnen?

    Als Arbeitgeber können Sie Ihre Mitarbeiter grundsätzlich nur dann dazu verpflichten, Überstunden zu leisten, wenn sich dies aus einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem Arbeitsvertrag ergibt.

    Doch es gibt auch eine Nebenpflicht. Diese tritt ein, wenn dem Arbeitgeber ein Schaden droht, der ausschließlich durch die Leistung von Überstunden vermieden werden kann. Ein Beispiel dafür könnten Personalausfälle durch die Corona-Krise sein.

  • Kurzarbeitergeld
    Wann können Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen?

    Sie können Ihren Mitarbeitern Kurzarbeitergeld auszahlen, wenn Ihr Unternehmen aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit anordnet und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt.

    Voraussetzung für die Genehmigung von Kurzarbeitergeld: Die regulären Arbeitszeiten sind vorübergehend wesentlich verringert. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen früher oder komplett schließen muss und dadurch die Arbeitszeiten verringert werden.

    Was müssen Sie tun, um Kurzarbeitergeld zu erhalten? Zunächst müssen Sie die Kurzarbeit bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit melden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind. Wenn ja, stellen Sie einen Antrag – ebenfalls bei Ihrer Arbeitsagentur. Das geht bequem online.

    Den Link zum Online-Antrag und weitere Infos finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

    Ausführliche Informationen zum Kurzarbeitergeld und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beantragung von Kurzarbeitergeld finden Sie im Beitrag „Kurzarbeit und Coronavirus: Diese Regelungen gelten“.

  • Entlastungen
    Welche steuerlichen Entlastungen für Unternehmen sind bereits geplant?

    Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium verschiedene Maßnahme zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen auf den Weg gebracht. Hier ein Überblick:

    1. Für Finanzbehörden soll es leichter werden, Steuerschulden zu stunden. Die hierfür notwendige Abstimmung mit den Bundesländern hat das das BMF bereits eingeleitet.
    2. Die Finanzverwaltung will bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichten, wenn Unternehmen unmittelbar vom Coronavirus betroffen sind. Das heißt: Die Vollstreckungsmaßnahmen werden dann bis zum 31.12.2020 ausgesetzt.
    3. Die Möglichkeit, Vorauszahlungen zu senken, soll verbessert werden.
    4. Bei Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z. B. Energiesteuer), soll die Generalzolldirektion den Steuerpflichtigen entgegenkommen. Das Bundeszentralamt für Steuern, das für die Versicherungssteuer und die Umsatzsteuer zuständig ist, soll ebenso vorgehen.
    5. Bezüglich Verspätungszuschlägen sind bisher keine konkreten Maßnahmen geplant. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Finanzämter angewiesen werden, über Fristverlängerungsanträge großzügig zu entscheiden.
    6. Das Bayerische Landesamt für Steuern stellt bereits das Antragsformular "Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus" zum Download bereit. Damit können Unternehmen mit Sitz in Bayern Folgendes beantragen: • die zinslose Stundung und Herabsetzung von Steuervorauszahlungen (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer) • die zinslose Stundung und Herabsetzung des Steuermessbetrages zur Berechnung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen

    Weitere Informationen zu staatlichen Hilfen im Rahmen der Corona-Krise finden Sie im Beitrag „Coronakrise: So kommen Unternehmen an staatliche Hilfen

Beachten Sie des Weiteren den Fragenkatalog der Bundessteuerberaterkammer.

Weiterführende Informationen

Auf der Corona-Themenseite von Lexware finden Sie weitere Informationen, Hilfestellungen sowie kostenlose Online-Schulungen zu den Themen Arbeitsrecht und Risikovorbeugung in der Krise.

Aktuelle Informationen aus der Branche

RSS Weitere Beiträge der Haufe Group zur Corona-Krise

  • Führung auf Distanz: Tipp des Tages: Spracherkennung sensibel handhaben 1. April 2020
    Das Coronavirus sorgt dafür, dass Teams und ganze Abteilungen im Homeoffice arbeiten. Vorgesetzte stehen vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter über eine räumliche Distanz hinweg zu führen. Wir geben Ihnen jeden Tag eine Anregung, wie Führung aus der Ferne gelingen kann. Heute mit einem Tipp, was Sie beim Umgang mit Spracherkennungssoftware beachten sollten.Mehr zum Thema 'Mitarbeiterführung'...Mehr […]
  • Neue Folge des Haufe Immobilien Podcasts: Andreas Wende sieht für Investoren und Bürovermieter neue Zeiten anbrechen 1. April 2020
    Hotel und Einzelhandel – Wenn es um Segmente geht, die unter Corona am meisten leiden, spricht man zurzeit am ehesten über diese beiden. Dabei spricht einiges dafür, dass es den Büromarkt noch härter erwischen wird. Dirk Labusch, Chefredakteur der Immobilienwirtschaft, sprach mit Andreas Wende, dem geschäftsführenden Gesellschafter der N. A. I. Apollo.Mehr zum Thema 'Immobilienwirtschaft'...Mehr […]
  • Jobcenter: Neuregelungen in der Grundsicherung 1. April 2020
    Der Bundesrat hat am 27.3.2020 dem Sozialschutz-Paket zugestimmt. Dieses soll die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern. Es enthält ein ganzes Bündel von Maßnahmen – so auch den erleichterten Zugang zu Leistungen der Grundsicherung. Mehr zum Thema 'Grundsicherung'...Mehr zum Thema 'Coronavirus'...
  • Arbeitnehmerüberlassung: Corona-Krise macht kurzfristige Arbeitnehmerüberlassung möglich 1. April 2020
    Krisenbedingt können viele Unternehmen Mitarbeiter zurzeit nicht einsetzen, in anderen Bereichen fehlt Personal. Eine kurzfristige, erlaubnisfreie Arbeitnehmerüberlassung ist in diesen Fällen nach Einschätzung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) aufgrund einer Ausnahmeregelung möglich. Mehr zum Thema 'Arbeitnehmerüberlassungsgesetz'...Mehr zum Thema 'Coronavirus'...
  • Auswirkungen des Coronavirus: Wertentwicklung von Immobilien: Die Perspektive bleibt unklar 31. März 2020
    Covid-19 und der damit verbundene Absturz der Wirtschaft haben die Immobilienwirtschaft tief verunsichert. Was dies für Immobilienwerte bedeutet, ist derzeit schwer abschätzbar, klar scheint nur: Die Länge der Krise dürfte entscheidend dafür sein, wie sich der Wert einer Immobilie entwickelt.  Mehr zum Thema 'Coronavirus'...Mehr zum Thema 'Immobilienmarkt'...Mehr zum Thema 'Immobilieninvestoren'...