Buchungssatz

Der Buchungssatz – Funktion und Bedeutung in der Buchhaltung

Mit dem Buchungssatz legen Sie fest, welche Konten bei der Buchung eines Geschäftsfalls angesprochen werden und auf welche Seite eines Kontos gebucht wird.
Der Buchungssatz ist als Buchungsanweisung entscheidendes Element der doppelten Buchführung, weil er es erlaubt, in kurzer, standardisierter und eindeutiger Form auszudrücken, was ein Geschäftsvorfall buchhalterisch bedeutet.

Was müssen Sie zum Thema Buchungssatz wissen?

Der einfache Buchungssatz

In seiner einfachsten Form spricht der Buchungssatz zwei Konten an, eines im Soll und eines im Haben. Dabei folgt er der Richtung SOLL an HABEN.

Bezahlt etwa ein Kunde eine Rechnung über 1.000 EURO per Banküberweisung verbucht der Unternehmer: Per Bank (1.000 EURO) an Forderungen (1.000 EURO).

Vor der Buchung wird der Buchungssatz auf dem Beleg schriftlich bestimmt. Diesen Vorgang nennt man Kontierung.

Wird danach gebucht, wird der Buchungssatz zunächst im Journal erfasst – es gilt dafür eine chronologische Reihenfolge. Danach erfolgt die Übertragung des Buchungssatzes mit weiteren Angaben wie zum Beispiel der Belegnummer in das Hauptbuch.

Zusammengesetzte Buchungssätze

Vielfach sprechen Geschäftsvorfälle mehr als zwei Konten an. Nach wie vor gilt in diesem Fall, dass weiterhin mindestens eines der beteiligten Konten im Soll und eines im Haben geführt werden muss.

Das kann so aussehen: Das Unternehmen erstellt eine Ausgangsrechnung mit Umsatzsteuerausweis an einen Kunden über 1.190 EURO. Hier ist zum einen der Umsatzerlös über den Nettobetrag zu verbuchen, zum anderen wird das Konto Umsatzsteuer angesprochen.

Der zusammengesetzte Buchungssatz müsste wie folgt drei Konten ansprechen:

  • Per Forderungen 1.190 EURO
  • an Umsatzerlöse 1.000 EURO
  • an Umsatzsteuer 190 EURO.

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