Gewerbesteuerrechner

Kostenlos Gewerbesteuer berechnen

Jeder Unternehmer, der ein Gewerbe angemeldet hat und betreibt, muss in Deutschland Gewerbesteuer zahlen. Dazu gehören zum Beispiel Handwerksbetriebe, Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleister und Industriebetriebe. Die Gewerbesteuer wird von den Kommunen erhoben und kann daher je nach Region unterschiedlich ausfallen. Die Höhe der Gewerbesteuer richtet sich nach dem Gewerbeertrag.

Unser kostenloser Gewerbesteuerrechner hilft Ihnen dabei, Ihre zu erwartende Gewerbesteuer zu berechnen. Geben Sie einfach die benötigten Werte in den Gewerbesteuerrechner ein und berechnen Sie so im Handumdrehen Ihre Gewerbesteuer.

Gewerbesteuerrechner

Freibeträge

Ergebnis Berechnung Gewerbesteuer

Gewerbeertrag:  €
zzgl. Hinzurechnungsbetrag:  €
abzgl. Kürzungsbetrag:  €
abzgl. Freibetrag:  €
Berechnungsgrundlage Gewerbeertrag:  €
Abgerundet auf volle Hundert €:  €
Gewerbesteuermesszahl (einheitlich): 3,50 %
ergibt Steuermessbetrag:  €
Hebesatz der Gemeinde:  %
ergibt Gewerbesteuer:  €

Was genau ist die Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer wird von den Gemeinden erhoben. Sie ist deren wichtigste steuerliche Einnahmequelle. Bezugspunkt für diese Ertragsteuer ist der Gewerbeertrag. Die Gemeinden erheben unterschiedliche Hebesätze. Damit ergeben sich unterschiedlich hohe Gewerbesteuerbeträge in Deutschland. Der Sitz eines gewerbesteuerpflichtigen Unternehmens ist wirtschaftlich relevant.

Die Berechnung der Gewerbesteuer

Aus dem Gewinn des Unternehmens wird über bestimmte Hinzurechnungen und Abzüge der Gewerbeertrag berechnet. Einzelunternehmen und Personengesellschaften haben einen Freibetrag von 24.500 EUR. Juristischen Personen des privaten Rechts wie Vereinen wird ein Freibetrag von 5000 EUR gewährt. Der Gewerbeertrag wird auf volle 100 EUR abgerundet. Bundeseinheitlich festgelegt ist die sogenannte Steuermesszahl. Sie beträgt seit 2008 3,5 %, der berechnete Gewerbeertrag wird mit der Steuermesszahl multipliziert. Daraus ergibt sich der Steuermessbetrag. Er wird in einem nächsten Schritt mit dem festgelegten Hebesatz jeder Gemeinde multipliziert. Am Ende steht die festzusetzende Gewerbesteuer. Auf die Gewerbesteuer werden während des Jahres bereits Vorauszahlungen geleistet. Sie werden am Jahresende mit der festzusetzenden Gesamtsteuer verrechnet. Am Ende kann dann noch eine Gewerbesteuerzahllast stehen.

Gewerbesteuerpflicht

Wer ein Gewerbe betreibt, ist gewerbesteuerpflichtig. Freiberufler, etwa Rechtsanwälte oder Ärzte betreiben kein Gewerbe. Sie müssen deshalb auch keine Gewerbesteuer entrichten. Gleiches gilt für Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft. Wer (noch) keine Einkünfte mit seinem Gewerbebetrieb erzielt, muss keine Gewerbesteuer zahlen. Dennoch ist er zur Abgabe einer Nullmeldung für die Gewerbesteuer verpflichtet. Wer gewerbesteuerpflichtig ist, muss jedes Jahr zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November die Gewerbesteuervorauszahlung an die Gemeinde entrichten.

Hebesatz

Die Gemeinden bestimmen selbst über den Hebesatz. Gemäß § 16 Abs. 4 Satz 2 Gewerbesteuergesetz (GewStG) beträgt der Hebesatz mindestens 200 %. Die Gemeinden können höhere Hebesätze festlegen. Der Hebesatz wird jeweils für die Gemeinde festgelegt. Das bedeutet, dass alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, die ihren Sitz in dieser Gemeinde haben, mit dem gleichen Hebesatz besteuert werden.

Komplexe gewerbesteuerliche Fallgestaltungen

Kompliziertere Berechnungen können für gewerbesteuerpflichtige Unternehmen entstehen, die in mehreren Gemeinden einen Sitz unterhalten. Der Gesetzgeber sieht für diese Fälle vor, dass der Steuermessbetrag zerlegt wird. Maßgeblich für die Zerlegung ist die Höhe der Arbeitslöhne in den jeweiligen Gemeinden.

Interessante Rechtsfragen können sich auch ergeben, wenn etwa Anteile an einer Mitunternehmerschaft verkauft werden. Regelmäßig ist der laufende Gewinn eines Einzelunternehmens gewerbesteuerpflichtig. Das bedeutet, dass beispielsweise Veräußerungsgewinne oder auch Veräußerungsverluste für die Ermittlung der Gewerbesteuer beim Einzelunternehmen außen vor bleiben. Auch wenn die gesamte Beteiligung an einer Personengesellschaft veräußert wird, unterliegen die entstehenden Gewinne nicht der Gewerbesteuerpflicht. Dagegen werden Gewinne oder Verluste aus der Veräußerung einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft gewerbesteuerpflichtig.

Fazit: Die Gewerbesteuer ist die wichtigste originäre Gemeindesteuer in Deutschland. Es kann für Unternehmen wirtschaftlich interessant sein, ihren Firmensitz auch mit Blick auf die jeweilige gewerbesteuerliche Belastung zu wählen. Der Hebesatz beträgt in ganz Deutschland mindestens 200 %. Viele Gemeinden setzen ihn höher an. Monheim in Nordrhein-Westfalen hat mit 250 % den niedrigsten Hebesatz.

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