Arbeitszeugnis Muster

Suchen Sie eine Vorlage für ein Arbeitszeugnis? Hier finden Sie, was Sie suchen. Mit unseren flexibel anpassbaren Vorlagen stellen Sie das richtige Arbeitszeugnis aus.

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Ein Arbeitszeugnis muss auf Anfrage an eine:n Arbeitnehmer:in ausgestellt werden, wenn ein Arbeitsverhältnis beendet wird. Dabei muss darauf geachtet werden, selbst bei schlechten Bewertungen eine positive Ausdrucksweise zu verwenden.

Unsere Vorlagen enthalten bereits Beispiele dafür.

Muster für Arbeitszeugnisse

Arbeitszeugnisse werden anhand einer Note erstellt. Es gibt die Noten 1 und 2 …

Screenshot: Muster für ein Arbeitszeugnis Note 1 oder 2

… die Noten 3 und 4 …

Screenshot: Arbeitszeugnis Vorlage Note 3 oder 4
Screenshot: Arbeitszeugnis Vorlage Note 3 oder 4

Sie müssen ein Arbeitszeugnis schreiben? Dann ist eine Vorlage für ein Arbeitszeugnis eine praktische Hilfe. Ebenfalls praktisch ist es …

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Ein Arbeitszeugnis mit Vorlage erstellen

Das Arbeitszeugnis gehört sozusagen dazu, wenn ein Arbeitsverhältnis aufgelöst wird. Ein Arbeitszeugnis auszustellen, ist aber fast schon eine Kunst für sich, denn unabhängig davon, wie die Bewertung des oder der Mitarbeiter:in ausfällt, die Aussagen müssen immer positiv gestaltet werden. Mit einer Vorlage lässt sich das einfacher bewerkstelligen.

Wie schreibt man ein Arbeitszeugnis mit Muster?

Das Arbeitszeugnis folgt in der Regel einem bestimmten Aufbau und hat bestimmte Inhalte. Vor allem die Wortwahl ist bei einem Arbeitszeugnis entscheidend, denn Personaler, die sich das Arbeitszeugnis anschauen, erkennen bereits an fehlenden Formulierungen oder bestimmten Sätzen, ob der oder die Mitarbeiter:in gekündigt wurde, selbst gegangen ist oder ob es sogar einen nachträglichen Vergleichsprozess gegeben hat. Die Wortwahl ist vor allem bei der Bewertung der Leistungen wichtig und wird im nächsten Absatz erklärt.
Der grundsätzliche Aufbau des Arbeitszeugnisses sieht wie folgt aus:

Zu Beginn wird auf die Person in Form von Daten eingegangen. Das sind zum Beispiel das Geburtsdatum und wann das Arbeitsverhältnis begann und wann es beendet wird oder wurde.

Darauf folgt eine kurze Darstellung des Unternehmens. Dabei reicht der Name und ein kurzer Satz über die Branche, in der das Unternehmen tätig ist. Sie dürfen aber auch ein wenig ins Detail gehen. Vergessen Sie aber nicht, dass dies keine Werbeplattform für Ihr Unternehmen ist, sondern es um eine Bewertung eines oder einer Mitarbeiter:in geht. Der Fokus sollte also entsprechend auf dem oder der Mitarbeiter:in liegen. Halten Sie sich also hier lieber kurz.

Dann gehen Sie auf die Tätigkeiten ein, die der oder die Mitarbeiter:in in Ihrem Unternehmen übernommen hat. Dabei sollten Sie auf eine Hierarchie achten, bei der Sie die Tätigkeiten der Wichtigkeit entsprechend angeben. Das dürfen gerne so 7 bis 8 Tätigkeiten sein, um die Vielfältigkeit des oder der Mitarbeiter:in darzustellen.

Bei langjährigen Mitarbeiter:innen ist dieser Teil sicher einfacher als bei Mitarbeiter:innen, die nur kurz in Ihrem Unternehmen verweilten. Machen Sie sich aber trotzdem Gedanken darüber, welche Tätigkeiten hier genannt werden können und sollten.

Benotung und Leistungsbewertung im Arbeitszeugnis

Im Arbeitszeugnis wird ein bestimmtes Vokabular verwendet, das sich etabliert hat und eine positive Ausdrucksweise fördert, egal, wie die eigentliche Benotung ausfällt. Es gibt dabei im Grunde 5 bewertbare Fähigkeiten bzw. Eigenschaften.
Für diese bewertbaren Eigenschaften haben sich folgende Begriffe im Arbeitszeugnis etabliert:

  • Bereitschaft – Identifikation, Engagement, Initiative, Dynamik, Pflichtbewusstsein
  • Befähigung – Belastbarkeit, Flexibilität, Urteilsvermögen, Auffassungsgabe
  • Fachwissen – Umfang, Tiefe, Umsetzung
  • Arbeitsweise – Zielstrebigkeit, Selbstständigkeit, Planung, Zuverlässigkeit
  • Erfolg – Qualität, Quantität, Zielerreichung, Termintreue

Welche Fähigkeiten im Arbeitszeugnis besonders wichtig sind, hängt auch von der Berufsgruppe ab. Bei Designer:innen ist die Kreativität wichtig, bei Buchhalter:innen eher die Genauigkeit. Die wichtigsten Fähigkeiten sollten in jedem Fall im Arbeitszeugnis erwähnt werden, da es sonst einen Verdacht auch Geheimzeichen geben kann.

Geheimzeichen sind Formulierungen – oder das Auslassen solcher -, die einen versteckten Hinweis darauf geben, dass man die Bewertung und Benotung eigentlich nicht ernst meint. Ein Beispiel dafür wäre der bekannte Satz: „Sie war stets bemüht.“ Was positiv klingt, bedeutet eigentlich, dass „sie nichts richtig machen kann“.

Darüber hinaus wird im Arbeitszeugnis noch auf herausragende Erfolge eingegangen und bei Führungskräften auch auf die Führungsqualitäten.
Die Benotung ergibt sich aus der gesamten Bewertung dieser Fähigkeiten.
Negative Aussagen sind aufgrund der Wohlwollenspflicht im Arbeitszeugnis nicht erlaubt. Deshalb muss die Benotung darauf basieren, wie positiv eine Leistungsbewertung ausfällt. Um die Unterschiede herzustellen, wird dabei viel mit Adverbien und Adjektiven gearbeitet.

Als Beispiel hat sich dabei folgendes Benotungssystem etabliert:

  • Note 1: Er oder sie führt alle Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit aus.
  • Note 2: Er oder sie führt alle Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit aus.
  • Note 3: Er oder sie führt alle Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit aus.
  • Note 4: Er oder sie führt alle Aufgaben zu unserer Zufriedenheit aus.
  • Note 5: Er oder sie führt alle Aufgaben im Allgemeinen zu unserer Zufriedenheit aus.

Formulierungen für das Arbeitszeugnis

Wie gesagt müssen Sie bei den Formulierungen der einzelnen Bewertungen sehr darauf achten, wie Sie etwas ausdrücken. Die Note selbst wird nämlich nicht im Arbeitszeugnis erwähnt und Leser:innen müssen sich diese aus der Bewertung herleiten.

Hier sind zwei Beispiele dafür, wie Sie dieselben Aussagen innerhalb der Bewertung basierend auf der Note formulieren:

Bereitschaft:

  • Note 1: Er oder sie zeigte stets ein sehr hohes Maß an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft.
  • Note 2: Er oder sie zeigte stets eine hohe Leistungsbereitschaft und Pflichtauffassung.
  • Note 3: Er oder sie zeigte Einsatzbereitschaft.
  • Note 4: Er oder sie zeigte auch Einsatzbereitschaft.
  • Bei Note 5 wird die Bereitschaft nicht bewertet, was dann auch eine Aussage ist.

Arbeitsweise:

  • Note 1: Die Aufgaben führte er oder sie immer äußerst effizient, sorgfältig und selbständig aus.
  • Note 2: Die Aufgaben führte er oder sie immer effizient, sorgfältig und selbständig aus.
  • Note 3: Die Aufgaben führte er oder sie selbständig, effizient und sorgfältig aus.
  • Note 4: Die Aufgaben wurden mit Sorgfalt und Genauigkeit ausgeführt.
  • Note 5: Die Aufgaben wurden im Allgemeinen mit Sorgfalt und Genauigkeit ausgeführt.

Sie sehen, es kommt auf die kleinen Unterschiede an. Manchmal ist es nur ein zusätzliches Wort, das den Unterschied macht.

Bei der Erwähnung der erzielten Erfolge gibt es noch eine Sonderregelung. Bei den Noten 1 und 2 werden bestimmte Erfolge erwähnt. Zum Beispiel so:

  • Note 1: Er oder sie hat Potenziale zielsicher erkannt und höchst erfolgreich realisiert.
  • Note 2: Er oder sie hat Potenziale zielsicher erkannt und mit großem Erfolg realisiert.
  • Ab der Note 3 werden keine Erfolgsbeispiele genannt. Das Notensystem gleicht dem Schulsystem. Eine 3 ist demnach „befriedigend“. Bei einer befriedigenden Leistung sind vermutlich keine erwähnenswerten Erfolge zu verzeichnen.